Interreligiöse Kundgebung für Flüchtlinge

Würzburg (KNA) Mit einem Stadtgang und einem ökumenischen Friedensgebet haben am Freitagabend in Würzburg rund 500 Menschen für einen würdigen Umgang mit Flüchtlingen geworben. An der Kundgebung nahmen der katholische Bischof Friedhelm Hofmann und Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) teil, wie die Diözese am Wochenende berichtete. Ebenso dabei waren die evangelische Vizedekanin Susanne Wildfeuer, der bosnische Imam Zahir Durakovic sowie mehrere Vertreter der Bahai-Religion.

Die Demonstrierenden zogen mit brennenden Kerzen in der Hand von der evangelischen SanktJohannis-Kirche über Residenz und Marktplatz bis zum Domvorplatz. Dort wies Bischof Hofmann auf die anhaltende Gewalt in Syrien und im Irak hin. „Ich bin fest davon überzeugt, unser Beitrag muss sein, humanitäre Hilfe in großem Umfang zu leisten für die gepeinigte Bevölkerung und die vielen Flüchtlinge.“ Er rief die Zuhörer auf, sich weiter für die Menschen gleich welcher Religion einzusetzen, die vor Gewalt und Krieg geflüchtet seien.

(KNA – qkmmk-89-00027)