Ramadan-Ende hält römische Polizei in Atem

Rom (KNA) Das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan und mehrere Großveranstaltungen halten an diesem Sonntag die Polizei in Rom in Atem.

Um die Große Moschee sei das Sicherheitsaufgebot massiv erhöht worden, nicht zuletzt wegen des gescheiterten Attentatsversuchs in Mekka, berichtet die Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Onlineausgabe Sonntag) unter Berufung auf die römische Quästur. Am Sonntagabend fand im Olympiastadion ein Konzert der britischen Popgruppe „Depeche Mode“ statt; dazu wurden 50.000 Besucher erwartet.

Auch dort würden die Kontrollen heraufgesetzt. Am Mittag hielt Papst Franziskus das traditionelle Angelus-Gebet auf dem Petersplatz, bei dem standardmäßig zahlreiche Beamte rund um den Vatikan im Einsatz sind. Außer in der Großen Moschee, dem größten islamischen Zentrum Europas, veranstalten muslimische Gemeinden auch in der römischen Innenstadt Feiern zum Ramadan-Ende. Am frühen Abend war zudem eine Prozession einer katholischen Gemeinde auf der Via Merulana, einer wichtigen Verkehrsachse, geplant. Später fand im Süden Roms eine sommerliche Tanzveranstaltung mit Tausenden Gästen unter freiem Himmel statt.

(KNA – rkqmp-89-00014)