• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Hilfsorganisationen sorgen sich um Zukunft der Rohingya

27. August 2019
Flüchtlingshilfe, Rohingya, UNO

Bonn (KNA) Die UNO-Flüchtlingshilfe erinnert zwei Jahre nach den Gewaltausbrüchen gegen die Rohingya in Myanmar an große Herausforderungen zur Verbesserung vor Ort. So sei Kutupalong in Bangladesch mittlerweile mit über 640.000 Bewohnern das größte Flüchtlingscamp der Welt, teilte der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) am Sonntag in Bonn mit. Zudem liege das Lager in einer für Naturkatastrophen anfälligen Region, denn die aktuelle Monsun- und ZyklonSaison sei eine permanente Gefahr.

Laut der Organisation gibt es allerdings auch Fortschritte. Das UNHCR und die Regierung von Bangladesch haben demnach mehr als 500.000 Rohingya-Flüchtlinge mit Identitätspapieren ausgestattet. Zudem werde vermehrt Schulunterricht für Kinder organisiert. “Jahrzehntelange Diskriminierung und dann nach Gewaltexzessen quasi eine Flucht über Nacht: Erstmals erfahren viele Rohingya in ihren Leben Sicherheit”, sagte der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. Nach der ersten lebenswichtigen Nothilfe, müssten insbesondere den Kindern Perspektiven für die Zukunft gegeben werden.

Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) forderte mehr Einsatz für Bildung und Gesundheit der Vertriebenen. Die internationale Staatengemeinschaft müsse den geflohenen Rohingya eine  Lebensperspektive aufzeigen. In den Lagern in Bangladesch mache sich Hoffnungslosigkeit breit, denn eine Rückkehr in ihre Heimat Myanmar sei nicht absehbar. “Wer der Verelendung der  Rohingya-Flüchtlinge weiter tatenlos zuschaut, gefährdet die Stabilität in Südasien”, erklärte der Direktor Ulrich Delius in Göttingen. Die Menschenrechtsorganisation reagierte demnach auf Drohungen des Außenministers von Bangladesch, Abdul Momen, die Politik seines Landes gegenüber den Flüchtlingen zu verschärfen.

Myanmar hatte im Sommer 2017 mit Gewalt mehr als 700.000 muslimische Rohingya vertrieben. Das mehrheitlich islamische Bangladesch öffnete aus humanitären Gründen seine Grenze und nahm die Flüchtlinge auf. Die Vereinten Nationen haben die Rohingya zu der am stärksten unterdrückten und verfolgten ethnisch-religiösen Minderheit der Welt erklärt. Hunderttausende Rohingya waren bereits in den Jahren vor der ethnischen Säuberung aufgrund von Pogromen nach Bangladesch  geflohen. Insgesamt leben mehr als eine Million Rohingya in den dortigen Lagern.

(KNA - tksmp-89-00014)
Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Bischof warnt vor Massenhinrichtung in Saudi-Arabien
  • Nürnberger Koran künftig in Mekka ausgestellt
  • Heimspiel vor dem Heimflug – Leo XIV. beendet intensive Afrikareise
  • Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
  • Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
  • Wenn Religion den Krieg befeuern soll
  • CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
31. März 2026
Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime - Frieden im Fokus
27. März 2026

Nachrichten

Bischof warnt vor Massenhinrichtung in Saudi-Arabien
08. Mai 2026
Nürnberger Koran künftig in Mekka ausgestellt
29. Apr. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.