• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Bundesregierung treibt Einführung von Militärrabbinern voran

12. Dezember 2019
Bundesregierung, jüdisch, Militär, Militärrabbiner, Militärseelsorge
Davidstern, Menora. Bild: Pixabay

Berlin (KNA) Das Bundeskabinett hat am Mittwoch der Einführung von jüdischen Militärseelsorgern bei der Bundeswehr zugestimmt. Dafür soll ein Staatsvertrag zwischen der Bundesregierung und dem Zentralrat der Juden in Deutschland geschlossen werden. Dessen Unterzeichnung durch Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Zentralratspräsident Josef Schuster ist am 20. Dezember auf dem jüdischen Gemeindetag in Berlin geplant. Bevor Militärrabbiner ihre Arbeit aufnehmen könnten, müsste der Vertrag auch noch gesetzlich umgesetzt werden.

Nach Schätzungen der Bundesregierung dienen in der Bundeswehr etwa 300 Soldaten jüdischen Glaubens und rund 3.000 muslimische Soldaten. Auch eine muslimische Seelsorge ist geplant. Unter den rund 180.000 Soldaten dienen zudem etwa 90.000 Christen. Sie werden von evangelischen und katholischen Seelsorgern betreut. Die Religionszugehörigkeit der Soldaten wird nur auf freiwilliger Basis erfasst.

Zentralratspräsident Schuster sagte: “Die Militärrabbiner werden die Bundeswehr bereichern.” Sie würden sowohl als Seelsorger und Vertrauenspersonen für die Soldaten zur Verfügung stehen als auch über den lebenskundlichen Unterricht zur Gewissensbildung der Soldaten beitragen. Zudem würde ihre Berufung die Verankerung der Bundeswehr in der demokratischen Gesellschaft unterstreichen.

Ähnlich äußerte sich Regierungssprecher Steffen Seibert, der von einem starken Zeichen für jüdisches Leben in Deutschland und dessen Verankerung in der Bundeswehr sprach. Jüdische Militärseelsorge werde das Grundrecht jüdischer Soldaten auf freie Religionsausübung gewährleisten. Zur geistlichen Betreuung für Muslime liefen die Beratungen darüber, wie diese ausgestaltet werden könnte.

Der religionspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert, sagte, die religiöse Betreuung von Soldaten in der Bundeswehr “muss einen hohen Stellenwert haben”. Jüdische Rekruten hätten bereits viel zu lange keine Anlaufstelle gehabt. Wichtig sei, dass auch für andere Religionsgemeinschaften schnell entsprechende Angebote geschaffen würden.

Die religionspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Christine Buchholz, nannte den geplanten Staatsvertrag über eine jüdische Militärseelsorge ebenfalls überfällig. Sie sprach von einer bisherigen Diskriminierung jüdischer und muslimischer Soldaten. Nun sei die Bundesregierung gefragt, auch mit den muslimischen Verbänden einen vergleichbaren Vertrag zu unterzeichnen. Die Linke fordere, die Militärseelsorge in ihrer jetzigen Form abzuschaffen und durch einen neuen Vertrag zwischen Staat und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zu ersetzen.

© KNA. Alle Rechte vorbehalten. (KNA - tlmll-89-00109)
Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Bischof warnt vor Massenhinrichtung in Saudi-Arabien
  • Nürnberger Koran künftig in Mekka ausgestellt
  • Heimspiel vor dem Heimflug – Leo XIV. beendet intensive Afrikareise
  • Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
  • Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
  • Wenn Religion den Krieg befeuern soll
  • CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
31. März 2026
Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime - Frieden im Fokus
27. März 2026

Nachrichten

Bischof warnt vor Massenhinrichtung in Saudi-Arabien
08. Mai 2026
Nürnberger Koran künftig in Mekka ausgestellt
29. Apr. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.