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Zentrale Trauerfeier in Hanau – Kritik der Kurdischen Gemeinde

05. März 2020
Hanau, Kurdische Gemeinde, Trauerfeier
Bild: Pixabay

Hanau (KNA) Genau zwei Wochen nach dem Anschlag von Hanau wird am Mittwochabend in einer zentralen Trauerfeier in der hessischen Stadt der Opfer gedacht. Unter den 650 geladenen Trauergästen werden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesratspräsident Dietmar Woidke (SPD) und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sein, wie die Stadt Hanau am Dienstag mitteilte.

Das Programm sieht außer offiziellen Ansprachen von Steinmeier, Bouffier und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) auch Reden von Angehörigen vor. Eine zentrale Botschaft des offiziellen Gedenkens von Stadt und Land soll sein: “Die Opfer waren keine Fremden!”

Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KDG) kritisierte, dass sie “trotz frühzeitiger Anfragen” bei der Stadt Hanau und der Staatskanzlei Hessen nicht zu dem Gedenkakt eingeladen worden sei. Vier Opfer des Anschlags seien kurdischer Herkunft. Vertreter der Moschee- und Islamverbände, der türkische Botschafter und türkische Regierungsvertreter würden hingegen “aller Voraussicht nach anwesend” sein. Dass die Anfrage der Kurdischen Gemeinde negativ beschieden worden sei, sei “Ausdruck fehlender kultureller Sensibilität, die Kurden immer noch keine eigene Identität in diesem Land zugesteht”, so der stellvertretende KGD-Vorsitzende Mehmet Tanriverdi.

Der zentrale Trauerakt in Hanau beginnt um 18.00 Uhr im Veranstaltungszentrum Congress Park Hanau. Er wird wegen der erwarteten “großen Besucherströme” auf zwei öffentliche Plätze live übertragen, so die Stadtverwaltung. Dafür werden in der Innenstadt auf dem Freiheitsplatz und dem Marktplatz Großleinwände aufgebaut.

Darüber hinaus überträgt der Hessische Rundfunk (hr) ab 17.40 Uhr die gesamte Trauerfeier im Fernsehen und online als Livestream. Aus Sicherheitsgründen soll die Hanauer Altstadt rund um den Congress Park Hanau am Tag der Trauerfeier weiträumig abgeriegelt werden.

Am späten Abend des 19. Februar hatte den Ermittlungen zufolge ein 43-jähriger Deutscher in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund erschossen. Danach soll er seine Mutter und sich selbst getötet haben. Die Bundesanwaltschaft attestierte dem Täter eine “zutiefst rassistische Gesinnung”.

Mit Mahnwachen, Trauermärschen und mehreren Kundgebungen gegen Rassismus hatte die Hanauer Stadtgesellschaft in den Tagen nach dem Anschlag reagiert. Auch an den öffentlichen Totengebeten und Beisetzungen der Mordopfer nahmen viele Menschen teil. Im Stadtladen im Hanauer Rathaus am Marktplatz liegt ein Kondolenzbuch aus.

Auch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt VGF setzt nach dem Anschlag in Hanau ein Zeichen gegen Rassismus. Auf den Anzeigetafeln in den U-Bahnstationen der Mainmetropole ist seit einigen Tagen auf einem Laufband zu lesen: “Alle fahren mit! Der VGF steht für Vielfalt und gegen Hass und Ausgrenzung. Wir trauern um die Opfer rassistischer Gewalt in Hanau.”

© KNA. Alle Rechte vorbehalten. (KNA - kknkn-89-00221)
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