• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Frankreichs Regierung kündigt Rechtsstatus für Imame an

28. Februar 2024
Frankreich, Friedhof, Gerald Darmamin, Imam

Die meisten Imame im Land seien inzwischen Franzosen, räumt der Innenminister ein. Sie hätten aber noch keinen Zugang zu angemessenen Strukturen. Es brauche besser ausgebildete Geistliche, die besser entlohnt werden.

Paris (KNA) Frankreichs Regierung will binnen sechs Monaten einen verbindlichen Rechtsstatus für die Imame im Land schaffen. Das kündigte Innenminister Gerald Darmanin laut der Zeitung „La Croix“ (online Dienstag) vor dem „Forum des Islams in Frankreich“ (Forif) an. Die Vertreter des Forums forderte er auf, aktiv an diesem Statut mitzuarbeiten.

Nach Worten des Ministers soll der Staat die weltliche Ausbildung der muslimischen Geistlichen übernehmen; „in dem, was Frankreich ausmacht, und in seinen Besonderheiten“, so Darmanin. Die führenden Vertreter des Islams in Frankreich sollen für die theologische und die geistliche Ausbildung der Imame verantwortlich sein. Dafür brauche es ein größeres Ausbildungsangebot im Land.

Die meisten Imame im Land seien inzwischen Franzosen; sie hätten aber noch keinen Zugang zu angemessenen Strukturen, räumte Darmanin ein. Es brauche besser ausgebildete religiöse Führungskräfte, die angemessen entlohnt und vollständig in die französische Gesellschaft integriert werden.

Die anwesenden muslimischen Akteure äußerten sich laut Bericht erleichtert und angetan von den Äußerungen des Ministers. Man werde sich an die Arbeit begeben und wolle pünktlich liefern. „Wir sind jetzt überzeugt, dass es einen politischen Willen gibt, einen Status für den Imam zu schaffen“, wird der Imam der Großen Moschee von Straßburg zitiert, Kalilou Sylla. „Früher waren wir uns nicht ganz sicher.“

Beobachtern zufolge, so „La Croix“, verzögerte die Unklarheit über den Status von Imamen in Frankreich bislang die Frage nach ihrer erforderlichen Ausbildung und der erwarteten Vergütung. So sei der Beruf zunehmend unattraktiv geworden.

Der Innenminister sagte zudem zu, die drängende Frage von Friedhofsplätzen für in Frankreich geborene Muslime anzugehen. Bis 1. Juli solle der Zugang zu einem Grabplatz „für unsere muslimischen Landsleute kein Thema mehr sein“, so Darmanin.

Nach seinen Angaben wurden im Jahr 2023 offiziell 242 antimuslimische Taten registriert; ein Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das sei nicht hinnehmbar. Fast die Hälfte dieser Taten wurden demnach in den letzten drei Monaten des Jahres begangen, also nach dem 7. Oktober, dem Datum des Hamas-Massakers in Israel. „Das zeigt, dass der Krieg im Nahen Osten offensichtlich Auswirkungen auf unser Land hat“, so Darmanin. Als Innenminister sei er der Minister für den Schutz der Gläubigen – „für alle Franzosen und damit auch für die Muslime“.

Mit wohl rund sechs Millionen sind Muslime unter den 68 Millionen Bürgern Frankreichs die zweitgrößte Religionsgemeinschaft nach dem Christentum. Angaben zur genauen Zahl variieren. Viele Muslime sind Einwanderer aus den ehemaligen französischen Kolonien in Nordafrika, etwa Algerien, Marokko und Tunesien.

© KNA

Bild: jorono auf Pixabay

Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Ramadan und Fastenzeit beginnen diesmal fast am selben Tag – Glücksfall für den Dialog zwischen Christen und Muslimen
  • Papst Leo XIV. verurteilt Terror in Nigeria
  • Das Ereignis des Koran – ist erschienen – CIBEDO Schriftenreihe Nr. 8
  • Wahl des neuen Bischofskonferenz-Vorsitzenden am 24. Februar
  • Gericht: Kopftuch-Verbot für Flughafenpersonal unbegründet
  • Treffen im Vatikan nährt Gerüchte über Papstreise nach Afrika
  • Hilfswerk: EU muss Religionsfreiheit in Indien einfordern

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 4/2025 – ist erschienen
16. Dez. 2025
Tag der Religionen in Hamburg
19. Nov. 2025

Nachrichten

Papst Leo XIV. verurteilt Terror in Nigeria
10. Feb. 2026
Das Ereignis des Koran - ist erschienen - CIBEDO Schriftenreihe Nr. 8
05. Feb. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.