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CIBEDO ist die Fachstelle der Deutschen Bischofskonferenz mit der Aufgabe, den interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Islam, sowie das Zusammenleben von Christen und Muslimen zu fördern.
CIBEDO ist die Abkürzung für "Christlich-islamische Begegnung - und Dokumentationsstelle" in Frankfurt am Main.
Auf diesen Seiten finden Sie wichtige Informationen zum christlich-islamischen Dialog, wie auch Arbeitshilfen und offizielle Dokumente.
Informieren Sie sich über CIBEDO und suchen Sie beispielweise in unserer online-Datenbank nach interessanter Literatur.
In diesem Jahr feierte CIBEDO, die 1978 in Köln von den weißen Vätern gegründet wurde, ihr 30jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstaltete CIBEDO im Januar 2009 einen Festakt und ein internationales wissenschaftliches Symposion. Hierzu waren hohe Persönlichkeiten aus Staat und Kirche anwesend.


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|  ʿĪdu l-Fitr in Tadschikistan
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| Ramadan Mubarak!
Botschaften zum Ende des Ramadan der Deutschen Bischofskonferenz und des Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog
Seit dem 11. August 2010 fasten tausende von Muslimen in Deutschland und Millionen in der Welt. Anfang September endet dieses Fest mit dem großen Fastenbrechen, hierfür wünschen wir ein frohes Fest.
Hier lesen Sie weiter zu den Themen: Botschaften zum Ende des Ramadan und christlich-islamischer Dialog.
*Foto: Bild von Steve Evans |
| Tagung am 27. November 2010: Dem Menschen dienen. Spiritualität und Bildung
Am Beispiel der Schulen der Gülen-Bewegung und der Jesuiten
Bildung – um Gottes willen! Kaum eine öffentliche Diskussion, in der nicht nach wenigen Momenten das Gespräch auf die Bildung kommt –
Bildung ist zweifellos ein Schlüsselbegriff der Gegenwart. Die hohen Erwartungen an Bildung zeigen die ernst zu nehmende Hoffnung, dass Lernen mehr sein könnte als ein Training für den schnellen Erfolg. Eine gute Bildung braucht eine klare Überzeugung, einen tiefen Respekt vor den SchülerInnen und StudentInnen und eine beständige Motivation der Unterrichtenden. Religiöse Haltungen können diese Haltungen begründen. Umgekehrt prägt die jeweilige Eigenart der religiösen Überzeugung auch die Art und Weise des Bildungsangebotes. Es lohnt sich also, dem inneren Zusammenhang von Spiritualität und Bildung nachzugehen. In besonderer Weise wird der Jesuitenorden mit dem Engagement für Bildung in Verbindung gebracht. Weltweit unterhält der Jesuitenorden das größte zusammenhängende internationale Schul- und Ausbildungssystem, das von einer nichtstaatlichen Institution getragen wird.
Die Bewegung, die aus dem Gedankengut Fethullah Gülens ge speist wird, engagiert sich ebenfalls in besonderer Weise im Be reich der
Bildung. Die individuelle Motivation eines muslimisch religiösen Lebens setzt sich in der Gründung von privaten Schulen und Bildungs -
einrichtungen um. Die Gemeinsamkeit im Bildungsengagement gibt einen guten Anlass, den Zusammenhang zwischen Spiritualität und Bildung informierend und vergleichend in den Blick zu nehmen.
Zentrale Fragen werden sein:
• Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die jeweilige Spiritualität?
• Wie setzt sich das Verständnis von Spiritualität und Bildung in den
Schulen praktisch um?
• Welchen Dienst an der Gesellschaft kann das Bildungsengage -
ment leisten?
Wir laden Sie herzlich zu der Tagung ein!
FID e.V., CIBEDO, PTH Sankt Georgen
Lesen Sie weiter zu den Themen: Dem Menschen dienen. Spiritualität und Bildung und christlich-islamischer Dialog.
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| Vatikan begrüßt türkisches Entgegenkommen im Kirchenstreit
Der Vatikan hat die Unterstützungsgeste der türkischen Religionsbehörde
zugunsten der Pauluskirche in Tarsus begrüßt. Die Äußerung des Chefs der
Behörde, Ali Bardakoglu, das Gebäude solle wieder als christliches
Gotteshaus und nicht als Museum genutzt werden, eröffne „bedeutende
Perspektiven“, sagte der Apostolische Nuntius Antonio Lucibello dem
italienischen bischöflichen Pressedienst SIR .
Lesen Sie weiter zu den Themen: Vatikan begrüßt türkisches Entgegenkommen im Kirchenstreit und christlich-islamischer Dialog.
*Foto: Bild von Elke Wetzig |
| CIBEDO-Beiträge ist erschienen
Die aktuelle Ausgabe CIBEDO-Beiträge 02/2010 ist erschienen. Die Hauptbeiträge sind:
- Muhammad, der Prophet nach Jesus? Katholisch-theologische Bewertungen im Ausgangdes Zweiten Vatikanischen Konzils von von Anja Middelbeck-Varwick
- Fasten im Islam von Ayşe Başol-Gürdal
- Der iranische Einfluss auf die Schia in Deutschland. Am Beispiel der Hazrat Fatima Zehra Moschee e.V. in Hausen Frankfurt am Main
von Helmut Wiesmann
Zur aktuellen Ausgabe CIBEDO-Beiträge 02/2010 |
| Hessischer Verdienstorden für Dr. Guido Amend
Langjähriger Leiter des katholischen Büros für Engagement geehrt
WIESBADEN / FRANKFURT. Für sein „vorbildliches Engagement für das Gemeinwohl des Landes Hessen“ hat Ministerpräsident Roland Koch den ehemaligen Leiter des Kommissariats der katholischen Bischöfe im Lande Hessen, Dr. Guido Amend, mit dem hessischen Verdienstorden ausgezeichnet. Wie Amend über Jahre hinweg die Einflussnahme der christlichen Kirchen auf die Politik organisiert habe, sei unangefochten, sagte der Ministerpräsident bei der Ordensverleihung am Dienstag, 13. Juli, in der hessischen Staatskanzlei. Mit der Auszeichnung, so Koch weiter, werde aber unabhängig davon vor allem sein besonderer ehrenamtlicher Einsatz für kirchliche, soziale und integrative Zwecke gewürdigt.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Hessischer Verdienstorden für Dr. Guido Amend und christlich-islamischer Dialog.
*Foto: Bild von א (Aleph), creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/ |
| Katholische Kirche fördert ausländische Studierende und Wissenschaftler mit rund sechs Millionen Euro
Im Jahr 2009 hat die katholische Kirche insgesamt rund sechs Millionen Euro an Stipendien und Studienbeihilfen für ausländische Studierende und Wissenschaftler in Deutschland vergeben. Dies geht aus der jüngsten Erhebung zur kirchlichen Förderung ausländischer Studierender und Wissenschaftler hervor, die der Katholische Akademische Ausländer-Dienst (KAAD) vorgelegt hat.
Als zentrales Förderungswerk der katholischen Kirche für ausländische Studierende und Wissenschaftler aus Entwicklungs- und Schwellenländern sowie aus Ost-Europa förderte der KAAD im Jahr 2009 insgesamt 508 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Sie hielten sich überwiegend zu postgraduierten Studien in Deutschland auf. Insgesamt wurden für Stipendien und Bildungsarbeit ca. 3,8 Millionen Euro aufgewendet, bei einem Gesamthaushalt von ca. 5 Millionen Euro. Die 62 Bildungsveranstaltungen im In- und Ausland wurden im Jahr 2009 von 1.598 Teilnehmern besucht.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Katholische Kirche fördert ausländische Studierende und Wissenschaftler mit rund sechs Millionen Euro und christlich-islamischer Dialog.
*Foto: Marcel Klinger / pixelio.de |
| CIBEDO auf dem ökumenischen Kirchentag
Kommen Sie uns besuchen: Unser Stand befindet sich am Gasteig auf dem Außengelände. Wir haben dort ein Marokkanisches Königszelt aufgebaut und bieten die Möglichkeit zum Gespräch und geben aktuelle Informationen zum Dialog.
Unser Programm:
An unserem Stand bieten wir Beratung und Information zum christlich-islamischen Dialog aus christlicher Perspektive. Neben zahlreichen Publikationen wollen wir besonders die aktuelle Situation des christlich-islamischen Dialogs präsentieren und zeigen in unserem Zelt daher verschiedene Filme zu dieser Problematik. Nach den Filmen stehen verschiedene Ansprechpartner zur Beratung und Diskussion zur Verfügung.
So erreichen Sie uns:
Unser Zelt befindet sich auf dem Außengelände des GASTEIGs direkt an dem großen blauen Punkt.
S-Bahn 1-8, Rosenheimer Platz
Tram 18, Am Gasteig
Tram 15, 25, Rosenheimer Platz
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| Özkan beruft sich bei Vereidigung auf Gott
Hannover (KNA) Die neue niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) hat sich bei ihrer Vereidigung ausdrücklich auf Gott bezogen. Wie ihre drei weiteren neuen Kollegen im Kabinett sprach sie am Dienstag im Landtag in Hannover die Formel „So wahr mir Gott helfe“. In einer zusätzlichen Erklärung des Ministeriums hieß es zudem am Dienstag, Özkan berufe sich als gläubige Muslimin „ausdrücklich auf den einen und einzigen Gott“, der dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gemeinsam sei.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Özkan beruft sich bei Vereidigung auf Gott und Interreligiöser Dialog.
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| Kirche und Islam im Dialog: Eine europäische Perspektive
Neue CIBEDO-Publikation erschienen: Es handelt sich hierbei um den Tagungsband zu der Veranstaltung 30 Jahre CIBEDO.
In den Ländern Europas sind im Rahmen der Integration des Islams und der Muslime neue gesellschaftspolitische Konfliktfelder entstanden. Im Zentrum der Kontroversen stehen die zentralen Werte des Zusammenlebens, die sich in Europa geistesgeschichtlich und politisch entwickelt haben: Menschenrechte, Religionsfreiheit, Toleranz, Gleichheit der Geschlechter. Das Christentum hat bei der geistesgeschichtlichen Herausbildung dieser gesellschaftlichen Grundlagen eine bedeutende Rolle gespielt.
Im Zentrum des Buches steht die Positionierung der katholischen Kirche als Dialogpartner mit dem Islam in seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung.
Hier geht es zur Bestellung: Kirche und Islam im Dialog. |
| CIBEDO-Beiträge ist erschienen
Die aktuelle Ausgabe CIBEDO-Beiträge 01/2010 ist erschienen. Die Hauptbeiträge sind:
- Die Deutsche Islam Konferenz in ihrer ersten Phase 2006–2009 von Bundesministerium des Inneren
- Das deutsche Rechtssystem: Eine Chance für den Islam? von Walter Fischedick
- Aufgaben und Ziele des katholischen Religionsunterrichts. Statement zum Treffen der Unterkommission für den interreligiösen Dialog (DBK) mit Vertretern der DITIB am 30. Juni 2009 in Bonn von Andreas Verhülsdonk
- Christen in spiritueller Gemeinschaft mit Muslimen nach Louis Massignon von Maurice Borrmans
Zur aktuellen Ausgabe CIBEDO-Beiträge 01/2010 |
| Türkei/D: Merkels Moscheebesuch
Angela Merkels Besuch am Bosporus in diesen Tagen steht im Zeichen des interreligiösen Dialogs. Istanbul ist die einzige Stadt auf der Welt, die auf zwei Kontinenten gelegen ist. Am Dienstagnachmittag fand ein gemeinsames Gespräch mit Merkel, dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und Vertretern der deutschen Gemeinden statt. Die Kanzlerin hatte zuvor die frühere Kirche und spätere Moschee Hagia Sophia sowie die Sultanahmet-Moschee in Istanbul besucht.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Türkei/D: Merkels Moscheebesuch und christlich-islamischer Dialog.
*Foto: Bild von א (Aleph), creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/ |
Vatikan zum Tod Tantawis: „Einen Freund verloren“
Er war eine der großen Gestalten im Gespräch zwischen Islam und Christentum: Mohammed Sayed Tantawi. Der 81-Jährige leitete seit 1996 die ägyptische Universität Al-Azhar, wichtigste Autorität im sunnitischen Islam. Am Mittwoch ist Scheich Tantawi in Riad gestorben. Der Dialog-Verantwortliche des Vatikans, Kardinal Jean-Louis Tauran, würdigt Tantawi so:
„Er war nicht nur eine herausragende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in Ägypten, sondern auch ein Freund – uns gegenüber zeigte er immer großes Verständnis, und er nahm uns immer sehr herzlich auf. Das letzte Mal habe ich ihn Ende Februar bei unserem jährlichen Dialogtreffen gesehen, und er gab da erneut eine Probe seiner großen Menschlichkeit, als er uns auf die barbarischen Morden an einigen Christen und an einem islamischen Wachmann beim orthodoxen Weihnachtsfest ansprach. Tantawi war ein Mann des Friedens und des Dialogs.“
Lesen Sie weiter zu den Themen: Vatikan zum Tod Tantawis: „Einen Freund verloren“ und christlich-islamischer Dialog.
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|  Pater Hans Vöcking Afr. M.
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| Ein „Weißer Vater“ macht seinem Orden alle Ehren
Gronau - Hans Vöcking macht seinem Orden alle Ehre. Nicht etwa deshalb, weil er mit seinem weißen Haar und seiner gutmütigen Art wirklich wie ein „Weißer Vater“ wirkt, sondern vor allem, weil er viel bewegt hat im Namen seiner Ordens. So war er nach seiner Priesterweihe in St. Antonius beispielsweise viele, viele Jahre in Nordafrika unterwegs und engagierte sich in der Entwicklungspolitik. Am Sonntag (21. März) nun schließt sich der Kreis: In der Gronauer Antonius-Kirche feiert Pater Hans Vöcking sein 40-jähriges Weihejubiläum.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Ein „Weißer Vater“ macht seinem Orden alle Ehren und Interreligiöser Dialog.
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Vatikan zum Tod Tantawis: „Einen Freund verloren“
Er war eine der großen Gestalten im Gespräch zwischen Islam und Christentum: Mohammed Sayed Tantawi. Der 81-Jährige leitete seit 1996 die ägyptische Universität Al-Azhar, wichtigste Autorität im sunnitischen Islam. Am Mittwoch ist Scheich Tantawi in Riad gestorben. Der Dialog-Verantwortliche des Vatikans, Kardinal Jean-Louis Tauran, würdigt Tantawi so:
„Er war nicht nur eine herausragende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in Ägypten, sondern auch ein Freund – uns gegenüber zeigte er immer großes Verständnis, und er nahm uns immer sehr herzlich auf. Das letzte Mal habe ich ihn Ende Februar bei unserem jährlichen Dialogtreffen gesehen, und er gab da erneut eine Probe seiner großen Menschlichkeit, als er uns auf die barbarischen Morden an einigen Christen und an einem islamischen Wachmann beim orthodoxen Weihnachtsfest ansprach. Tantawi war ein Mann des Friedens und des Dialogs.“
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Neue Konflikte zwischen Muslimen und Christen in Nigeria
London (KNA) In Nigeria sind bei Kämpfen zwischen muslimischen Nomaden und Christen am Sonntag zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Der britische Sender BBC berichtete von mehreren Dutzend Toten. Anderen Medien zufolge gab es bis zu 200 Opfer.
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Erste Anwaltskanzlei Schottlands bietet Scharia-Beratung
Glasgow (KNA) Ein Anwaltsbüro in Glasgow bietet als erste Kanzlei Schottlands muslimischen Mandanten eine Beratung nach weltlichem und islamischem Recht an. Wie der „Sunday Herald“ berichtet, bezieht sich der spezielle Service auf Fragen des Familienrechts, die auch in der Scharia behandelt werden. Als Ansprechpartner stehe künftig ein eigener Jurist und Islamgelehrter zur Verfügung.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Laschet fordert Runden Tisch der Muslime für Religionsunterricht und christlich-islamischer Dialog.
Islamisches Magazin entschuldigt sich für Hostienentweihung
Kuala Lumpur (KNA) Das islamische Magazin „Al Islam“ hat sich bei der katholischen Kirche Malaysias für die Entweihung von Hostien durch zwei Reporter entschuldigt. Das meldete die malaysische Tageszeitung „The Star“ (Samstag). Die Journalisten hätten „unbeabsichtigt die Gefühle der Christen und vor allem der Katholiken verletzt“, erklärte das Magazin. Die Reporter hatten an einem katholischen Gottesdienst in Kuala Lumpur teilgenommen und dabei die Heilige Kommunion empfangen. Nach eigener Aussage nahmen sie die Hostien anschließen wieder aus dem Mund und spuckten sie an. Der Gottesdienstbesuch sei Teil einer Recherche gewesen, mit der die Journalisten nachweisen wollten, dass es Ziel der Katholiken sei, Muslime zum Christentum zu konvertieren, so das Magazin weiter.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Islamisches Magazin entschuldigt sich für Hostienentweihung und Interreligiöser Dialog.
| Muslime stellen Mitarbeit an Islamkonferenz infrage
Köln (KNA) Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) hat eine künftige Beteiligung der in ihm zusammengeschlossenen Verbände an der Deutschen Islamkonferenz (DIK) infrage gestellt. Nach einem für Montag anberaumten Gespräch im Bundesinnenministerium behalte man sich „alle Schritte vor, was die weitere Teilnahme und die Bedingungen unserer Zusammenarbeit mit der DIK angeht“, sagte KRM-Sprecher Bekir Alboga am Freitag in Köln. Er reagierte damit auf den Ausschluss des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland (IRD) durch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU).
Lesen Sie weiter zu den Themen: Muslime stellen Mitarbeit an Islamkonferenz infrage und Interreligiöser Dialog.
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|  Jean-Louis Pierre Cardinal Tauran
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| Ägypten/Vatikan: Aufklärung über Religion
Schulkinder sollen in ihren Klassen fair und nicht einseitig über Religion informiert werden: Dafür hat sich der Vatikan in Kairo stark gemacht. Auf einem interreligiösen Treffen in Ägypten, in dem es immer wieder mal zu Übergriffen auf Christen kommt, trafen sich Ende Februar Vertreter des Päpstlichen Rates für interreligiösen Dialog mit einem Religionskomitee der renommierten Kairoer Universität al-Azhar. Kardinal Jean-Louis Tauran war dabei. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagte er:
Lesen Sie weiter zu den Themen: Ägypten/Vatikan: Aufklärung über Religion und Interreligiöser Dialog.
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|  Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen*
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| Laschet fordert Runden Tisch der Muslime für Religionsunterricht
Frankfurt (KNA) Mit Blick auf die Gestaltung eines muslimischen Religionsunterrichts hat der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) einen Runden Tisch der Muslime gefordert. Anders als
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*Foto: © MGFFI / press image |
| Bischöfe Südosteuropas fordern Dialog mit anderen Religionen
Sankt Gallen (KNA) Zum Dialog mit anderen Religionen haben die Bischöfe Südosteuropas aufgerufen. Als Minderheitskirche in vorwiegend orthodoxen oder islamischen Ländern müsse man die positiven Seiten anderer Religionen wahrnehmen, forderten die Kirchenführer nach einem Treffen in der moldawischen Hauptstadt Chisinau. „Eine pluralistische Haltung relativiert nicht unsere Überzeugungen, sondern befreit von der Anmaßung absolutistisch und intolerant zu sein“, heißt es in einer am Montag vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) in Sankt Gallen veröffentlichten Erklärung. Bis Sonntag hatten sich die Bischöfe mit Rechten und Pflichten katholischer Minderheiten in ihren Ländern beschäftigt. Die besondere Herausforderung bestehe darin, „in einer Welt mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Sitten unseren Glauben verantwortungsvoll zu bekennen“, hieß es. Am Beispiel der kleinen katholischen Kirche Moldawiens werde deutlich, wie sehr sich die Kirche im Bereich der sozialen Fürsorge engagiere und sich für das Gemeinwohl einsetze.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Bischöfe Südosteuropas fordern Dialog mit anderen Religionen und Interreligiöser Dialog.
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Vatikan und Muslime plädieren für religiöse Gleichberechtigung
Vatikanstadt (KNA) Hohe Vertreter des Vatikan und des Islam haben gemeinsam zum Kampf gegen religiöse Diskriminierung aufgerufen. Gerechte Gesetze müssten eine grundsätzliche Gleichheit der Glaubensgemeinschaften garantieren, erklärten der Päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog und ein Komitee der Kairoer Al-Azhar-Universität nach einem Treffen in Kairo. Auch in Schulen, Kirchen und Moscheen gelte es, eine Kultur des Respekts und einen „Geist der Brüderlichkeit“ zu fördern, heißt es im Schlussdokument der Gesprächsrunde, das die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (Dienstag) dokumentiert. Darin sprechen sich beide Seiten für
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|  Vizekonsul Orçun Başaran; Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Generalkonsul Ilhan Saygili (v. li.)
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| Eine christliche Kirche für Tarsus (Südtürkei)
Antrittsbesuch des türkischen Generalkonsuls bei Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst
LIMBURG. Am Mittwoch, dem 3. Februar, hat der Bischof von Limburg, Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, den Generalkonsul der Republik Türkei, Ilhan Saygili, zu einem Antrittsbesuch in Limburg empfangen. Begleitet wurde der Generalkonsul von seinem Attachee für Religion, Seracettin Baytar, von Vizekonsul Orçun Başaran und dem Landesbeauftragten für interreligiöse Zusammenarbeit in Hessen Selçuk Doğruer. Generalkonsul Saygili vertritt die etwa 300.000 Muslime in Hessen.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Eine christliche Kirche für Tarsus (Südtürkei) und christlich-islamischer Dialog.
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| Imamausbildung an deutschen Universitäten
Der Wissenschaftsrat sprach sich für die Gründung von Instituten für islamische Theologie an deutschen Universitäten aus. Hier sollen Imame und islamische Religionslehrer ausgebildet werden. In Deutschland stößt dies bei Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden auf breite Zustimmung.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Imamausbildung an deutschen Universitäten und Interreligiöser Dialog.
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| Dürfen Christen Gott als Allah bezeichnen?
Der Gebrauch des Wortes „Allah“ auch durch Christen wird bei der muslimischen Bevölkerung offenbar von Vielen geduldet. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Ucanews“ unter Berufung auf christliche und muslimische Vertreter in der Stadt Sarawak. Christen benutzten die Gottesbezeichnung schon seit Jahrhunderten, und niemals habe es in dieser Hinsicht ein Problem gegeben. Gleichzeitig ist die Debatte, die in letzter Zeit zu Gerichtsstreit und zu brennenden Kirchen geführt hat, stark von lokalen Unterschieden geprägt. Die Regierung erwäge derzeit eine Erlaubnis für Christen, ihren Gott „Allah“ zu nennen, für die östlichen Bundesstaaten des Landes, ließ Verwaltungsminister Nazri Aziz vor kurzem verlauten. (ucanews/rv) |
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|  Bishop Paul Hinder, O.F.M. Cap.
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| Paul Hinder, Bischof auf der Arabischen Halbinsel, zum Minarettverbot
Reute (KNA) 22.01.2010. Das Schweizer Minarettverbot birgt nach Ansicht des katholischen Bischofs auf der Arabischen Halbinsel, Paul Hinder, „Sprengstoff für morgen“. Man müsse wissen, dass „die arabische Kultur die echten oder vermeintlichen Fehler anderer weder vergisst noch verzeiht“, sagte Hinder am Donnerstag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Am Wochenende ist der Schweizer Kapuzinerpater zu Gast im Franziskanerinnenkloster Reute. Er spricht dort über „Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen“..
Lesen Sie weiter zu den Themen: Paul Hinder, Bischof auf der Arabischen Halbinsel, zum Minarettverbot und Interreligiöser Dialog.
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|  Dekha Ibrahim Abdi (Foto: RLA Foundation)
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| Eine Vorreiterin im Dialog - Dekha Ibrahim Abdi erhält Hessischen Friedenspreis
CIBEDO gratuliert herzlich Frau Dekha Ibrahim Abdi für ihre Auszeichnung
Am 21. Januar wurde der hessische Friedenspreis an die Muslimin Dekha Ibrahim Abdi verliehen. Die 45jährige Kenianerin wurde wegen ihres besonderen Einsatzes in der Konfliktschulung und im interreligiösen Dialog ausgezeichnet. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Wiesbadener Parlament verliehen. Ministerpräsident Roland Koch (CDU) stellte in seiner Festrede heraus, dass die Preisträgerin großen Mut bewiesen habe und ein Vorbild dafür sei, dass man sich nicht mit dem Zustand der Welt abfinden müsse, sondern etwas ändern könne. Weiter betonte er, dass Afrika nicht der verlorene Kontinent sondern der „zukünftige Kontinent“ sei.
Die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Monika Lüke, betonte in ihrer Ansprache, dass Abdi eine „Muslima, Kenianierin und Frau“ sei und ihr Glaube eine starke Kraftquelle für ihre Arbeit bilde. Das Preisgeld möchte die Preisträgerin für den Aufbau einer Friedensbibliothek und eines Friedensmuseums in ihrer Heimat nutzen. Sie betonte, dass Bildung der Schlüssel zum globalen Frieden sei.
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|  Erzbischof Robert Zollitsch
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| Erzbischof Zollitsch fordert Türkei zur Achtung christlicher Minderheiten auf
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hat sich gegenüber der türkischen Regierung besorgt über die Lage der wenigen noch in der Türkei lebenden syrisch-orthodoxen Christen gezeigt. In einem Brief an den Botschafter der Türkei in der Bundesrepublik Deutschland, Ahmed Acet, geht Erzbischof Zollitsch auf die Gefahr staatlicher Enteignung großer Teile der Bodenfläche des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel ein.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Erzbischof Zollitsch fordert Türkei zur Achtung christlicher Minderheiten auf und Interreligiöser Dialog.
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| CIBEDO-Beiträge ist erschienen
Die aktuelle Ausgabe CIBEDO-Beiträge 04/2009 ist erschienen. Die Hauptbeiträge sind:
- „Das "Fremde" und das "Eigene" Islam in Deutschland. Eine neue Bruchlinie als pädagogische Herausforderung von Manfred Riegger
- Der Atem der Geschichte. Anmerkungen zur muslimischen Schrifthermeneutik im Horizont der Menschenrechtsdebatte von Rüdiger Braun
- Das getrübte Bild des Christentums in der Türkei von Etienne Copeaux
Zur aktuellen Ausgabe CIBEDO-Beiträge 04/2009 |
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|  Redner: Hazrat Mirza Masroor Ahmad
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| Licht in Frankfurt Sachsenhausen
Die Nur Moschee in Frankfurt – Moschee des Lichts – feierte am 19. Dezember im Frankfurter Römer ihr 50jähriges Jubiläum. Sie gehört zur weltweiten Ahmadiyya Glaubensgemeinschaft und zeichnet sich durch eine starke Betonung von Frieden und Toleranz und dem interreligiösen-, sowie interkulturellen Dialog aus.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Licht in Frankfurt Sachsenhausen und Interreligiöser Dialog.
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|  missio-Experte Otmar Oehring*
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| „Ein Vergleich zum Karikaturenstreit ist unzulässig“
missio-Experte Oehring über die Wirkung des Minarettverbots
Von Alexander Brüggemann (KNA)
2.12.2009 Das Ja der Schweizer für ein landesweites Minarettverbot hat europaweit Diskussionen ausgelöst. Scharfe Reaktionen aus der islamischen Welt, wie anfangs befürchtet, blieben zunächst aus. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) gibt der Islam-Experte des katholischen Hilfswerks missio, Otmar Oehring, seine Einschätzung über mögliche Folgen des schweizerischen Votums.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Ein Vergleich zum Karikaturenstreit ist unzulässig und Interreligiöser Dialog.
*Foto: © missio |
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|  Minarett der Süleymaniye-Moschee in İstanbul*
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| Schweiz: Mehrheit gegen Minarette
Fast sechzig Prozent gegen Minarette
29.11.2009. Die Eidgenossen haben sich nach einer ersten Hochrechnung überraschend für ein Verbot des Baus von Minaretten ausgesprochen. Beim Volksbegehren von diesem Sonntag Morgen stimmten nach den ersten Zahlen bis zu 59 Prozent der Wahlberechtigten mit Ja, 41 Prozent mit Nein. Die Umfragen hatten vor dem Votum noch ein ganz anderes Stimmungsbild nahegelegt. Offenbar wurde am Sonntag auch die Mehrheit der Kantone erreicht, die für eine Annahme der Initiative nötig ist. Das Volksbegehren ging vom Umfeld der national-konservativen „Schweizerischen Volkspartei“, kurz SVP, aus. In der Schweiz leben etwa 400.000 Moslems; allerdings gibt es derzeit nur vier von außen sichtbare Minarette. Die Regierung war gegen ein Minarett-Verbot; sie befürchtete negative Folgen für das Verhältnis der Schweiz zur arabischen Welt. Auch die katholischen Bischöfe haben sich deutlich gegen die Initiative ausgesprochen. Befürworter eines Verbots sehen in Minaretten hingegen Symbole eines bedrohlichen politisch-religiösen Machtanspruchs. Nach ersten Meldungen des Schweizer Fernsehens wird es überraschend doch eine klare Mehrheit für ein Minarett-Verbot geben.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Schweizer Minarett-Abstimmung und Interreligiöser Dialog.
*Foto: © Joakant (www.pixelio.de) |
Interreligiöses Symposium im Rahmen des Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ der WWU Münster
Tagung im Liudgerhaus Münster, 29. bis 30. Januar 2010
Das Projekt „Vergleichende Studie zu Strategien der Pazifizierung religiöser Geltungsansprüche“ im Rahmen des Exzellenzclusters Religion und Politik greift die gegenwärtige Diskussion darüber auf, inwieweit religionsinterne Dispositionen für das
Gewaltförmigwerden religiöser Traditionen verantwortlich sind. Wann bzw. inwiefern tendiert die religiöse Verunsicherungserfahrung infrage gestellter Gewissheit zur Gewaltförmigkeit? Gegenstand der Untersuchung sind Mechanismen in Islam und Christentum, die aus religionsinternen Gründen eine gewaltlose Verarbeitung religiöser Gewissheitsdefizite ermöglichen. Der Themenbereich Eschatologie bietet sich exemplarisch für eine komparative Analyse interner Gewalt- und Pazifizierungspotentiale der beiden Religionen an, da eschatologische Vorstellungen nicht selten als Legitimationsquelle für Gewalt fungieren.
Hier geht es zum Programm der Tagung | Innenminister Speer: Muslime nicht unter Generalverdacht stellen
27.11.2009 (KNA) Brandenburgs Innenminister Rainer Speer (SPD) hat zu einer „realistischen Analyse“ des islamistischen Terrorismus gemahnt. Die Muslime dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden, forderte Speer am Donnerstag in Potsdam. Unter ihnen seien Terroristen eine „kleine, aber gefährliche Minderheit“, betonte der Minister. Er sprach bei einer Fachtagung von Brandenburgs Verfassungsschutz über islamistischen Extremismus. Verfassungsschutz-Leiterin Winfriede Schreiber hob hervor, der Islam und die freiheitliche demokratische Grundordnung stünden nicht im Widerspruch. Die Muslime seien wie die anderen Mitglieder der Gesellschaft aufgefordert, „aktiv und streitbar für die Demokratie einzutreten“.
*Foto: © rainer-speer.de |
| Hessischer Kulturpreis wird verliehen
An diesem Donnerstag wird nach einigem Hin und Her endlich der Hessische Kulturpreis verliehen. Eigentlich war die Verleihung ja schon für Mai geplant. Vier namhafte Vertreter aus Islam, Judentum sowie evangelischer und katholischer Kirche sollten für ihre Verdienste im interreligiösen Dialog ausgezeichnet werden. Doch genau am Dialog haperte es scheinbar. Es kam zum Streit als der auserkorene Preisträger und muslimische Schriftsteller, Navid Kermani, eine barocke Kreuzigungsdarstellung in einem Artikel für die Neue Züricher Zeitung als „Gotteslästerung“ bezeichnete. Danach werteten zwei der übrigen Preisträger, Kardinal Karl Lehman und der ehemalige Kirchenpräsident von Hessen-Nassau, Peter Steinacker, diese Äußerungen als Abbruch des Dialogs. Eine gemeinsame Auszeichnung mit Kermani käme nicht mehr in Frage. Dann wurden aber doch noch Gespräche geführt. Das Resultat: alle vier – neben Lehmann, Steinacker und Kermani noch Salomon Korn – bekommen den hessischen Kulturpreis.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Hessischer Kulturpreis wird verliehen und Interreligiöser Dialog.
*Foto: © Villa Massimo |
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|  Libera Università degli Studi San Pio V
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| Was es alles gibt: Feminismus im Islam
Islamischer Fundamentalismus? Gibt´s – das wissen wir nicht erst seit Nine-Eleven. Islamischer Feminismus? Davon haben wir noch nicht soviel gehört... Dabei gibt es den auch, sagt die Professorin Eva-Maria Pföstl von der Päpstlichen Universität San Pio V. in Rom. Im Gespräch mit Stefan Kempis ruft sie dazu auf, diese und andere wichtige Bewegungen in der islamischen Welt auch wahrzunehmen: Denn diese islamische Welt ist bei weitem nicht der einheitliche Block, als der er von außen erscheinen mag.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Was es alles gibt: Feminismus im Islam und Interreligiöser Dialog.
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| Papst und Kuwaits Regierungschef erörtern Lage in Nahost
Thema waren neue Initiativen für Frieden und interreligiösen Dialog
Vatikanstadt, 23.11.2009 (KAP) Papst Benedikt XVI. und Kuwaits Ministerpräsident Scheich Nasser Mohammed al-Ahmad Al-Sabah haben am Montag neue Initiativen für Frieden und interreligiösen Dialog im Nahen Osten erörtert. Bei dem Treffen im Vatikan habe man die seit über 40 Jahren währenden "exzellenten bilateralen Beziehungen" zwischen dem Golfstaat und dem Heiligen Stuhl gewürdigt, teilte das vatikanische Presseamt anschließend mit. In dem auf Französisch geführten Gespräch sei es auch um den "positiven Beitrag der bedeutenden christlichen Minderheit für die kuwaitische Gesellschaft" und die Notwendigkeit einer seelsorglichen Unterstützung gegangen.
Erst im September hatten katholische Kirchenführer aus dem Nahen Osten und der Golfregion mit dem Papst über die Situation der Christen in ihren Ländern gesprochen. Dabei ging es besonders auch um die Lage in Kuwait. Für den 10. bis 24. Oktober 2010 hat Benedikt XVI. eine Sondersynode über den Nahen Osten einberufen.
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| CIBEDO gratuliert Pater Christian W. Troll SJ zur Auszeichnung für sein Buch "Unterscheiden um zu klären"
Die Associazione Culturale "La Lanterna" Onlus hat Prof. Christian Troll SJ für sein Buch "Unterscheiden um zu klären" mit dem Preis "Feudo di Maida" geehrt. Das Buch ist 2008im Herder Verlag erschienen. In dem Band legt Troll den Fokus auf die verschiednen Dimensionen des christlich-islamischen Dialogs richtet. Wichtig ist ihm die Klärung und Unterscheidung durch die vergleichende Analyse zentraler Figuren und Lehren der jeweiligen Glaubensgemeinschaft. Notwendig für den Dialog zwischen Christen und Muslimen ist für Troll auch die Einschätzung wesentlicher Aspekte des islamischen Glaubens nach den Kriterien der christlichen Theologie, in der er beheimatet ist.
Hier geht es zur Associazione Culturale "La Lanterna" Onlus |
"Wer das Recht auf Religionsfreiheit ablehnt, kann kein wirklicher Partner im interreligiösen Dialog sein"
Berlin, 18.11.2009 (KAP) Der Kasseler katholische Theologe Helmuth Rolfes hat vor "multireligiöser Schummelei" gewarnt. "Wer das Recht auf Religionsfreiheit ablehnt, kann kein wirklicher Partner im interreligiösen Dialog sein", sagte Rolfes beim jährlichen Willehad-Empfang des Katholischen Büros Bremen. Gleichzeitig betonte Rolfes die Bedeutung der Religionsfreiheit und des Gesprächs zwischen den Religionen für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft und zwischen den Staaten.
Lesen Sie weiter zu den Themen: "Wer das Recht auf Religionsfreiheit ablehnt, kann kein wirklicher Partner im interreligiösen Dialog sein" und Interreligiöser Dialog.
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|  Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke
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| Führende Religionsvertreter fordern mehr Ehrlichkeit im Dialog
Köln (KNA) Führende christliche, jüdische und islamische Repräsentanten fordern eine Ausweitung des Dialogs zwischen den Religionen. Alle Gemeinschaften seien „zu einer neuen Ehrlichkeit im Dialog“ herausgefordert, heißt es in einer am Donnerstag in Köln verabschiedeten Erklärung des achten bundesweiten Tags der Religionen. Dazu gehöre die Bereitschaft, kritische Fragen zu hören und sich selbstkritisch zu prüfen. Für die katholische Kirche nahm Hamburgs Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, als Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) der kurhessische Landesbischof Martin Hein und für die Muslime Burhan Kesici vom Islamrat teil.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Führende Religionsvertreter fordern mehr Ehrlichkeit im Dialog und Interreligiöser Dialog.
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|  DITIB-Moschee Köln Ehrenfeld
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| Grundstein für Kölner Moschee gelegt
10.11.2009 Köln (KNA) In Köln ist am Wochenende der Grundstein für die umstrittene Zentralmoschee gelegt worden. Der Präsident der obersten Religionsbehörde der Türkei sagte, der Bau werde allen Menschen offen stehen. Ali Bardakoglu sprach sich ferner dafür aus, dass die Imame in den Moscheen in Deutschland künftig auf Deutsch und Türkisch predigen können sollten. Zu Zwischenfällen kam es während der Grundsteinlegung nicht.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Grundstein für Kölner Moschee gelegt und Interreligiöser Dialog.
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|  Aktuelles Forum im Haus am Dom
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| Streitfall Kreuz - Aktuelles Forum im Haus am Dom in Frankfurt am Main
"Der Streit ums Kreuz" ist der Titel des Aktuellen Forums des Frankfurter Domkreises am 24.11.2009. Es greift den Konflikt um den hessischen Literaturpreis auf, geht aber auch auf das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ein.
Zur Podiumsdiskussion sind folgende Gäste eingeladen
Prof. Dr. Christian Troll SJ, Islamwissenschaftler und Theologe, Frankfurt/Rom
Rabbiner Avraham Nussbaum, Wiesbaden
Bekir Alboga, Dialogbeauftragter der Ditib, Dachverband türkisch-islamische Union, Köln
Prof. Dr. Magnus Striet, Katholischer Professor für Fundamentaltheologie, Universität Freiburg
Dr. Hermann Düringer, Systematischer Theologe und Direktor der Evangelischen Akademie Arnoldshain
Es moderiert Prof. Dr. Joachim Valentin (Direktor Haus am Dom) am Dienstag, 24. November, 20:00 Uhr im HAUS AM DOM, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main.
Veranstalter ist der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie, Frankfurt und der Evangelischen Akademie, Arnoldhain.
Hier gehts zur offiziellen Seite der Tagung: Streitfall Kreuz
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|  Eingangshalle der Päpstlichen Universität Gregoriana
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| Päpstliche Universität Gregoriana stellt einen islamischen Professor ein
Premiere für die „Gregoriana“: Zum ersten Mal hat ein islamischer Professor an einer Päpstlichen Universität einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Der Islamwissenschaftler Adnanee Mokrani promovierte an der prestigereichen Universität Zaytuna in Tunis; heute unterrichtet er Koran und Islamisches Recht an der von Jesuiten geleiteten Papst-Uni in Rom. Mokrani bildet dort in einem Team mit katholischen Theologen und Religionswissenschaftlern künftige Brückenbauer für interreligiöse und interkulturelle Verständigung aus.
Lesen Sie hier ein Interview mit Pater Felix Körner SJ (Leiter des „Institut für Religions- und Kulturstudien“ (ISIRC) an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom) zum Thema: Päpstliche Universität Gregoriana stellt einen islamischen Professor ein .
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| Straßburg urteilt gegen Kreuze in Schulen - Kritik aus Italien
04.11.2009 Straßburg/Rom (KNA) Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat gegen Kruzifixe in italienischen Klassenzimmern entschieden. Die Richter gaben am Dienstag in Straßburg einer Klägerin Recht, die sich in Italien vergeblich gegen die Kreuze in öffentlichen Schulen gewandt hatte. Der Staatsrat, das oberste italienische Verwaltungsgericht, hatte 2006 entschieden, das Kreuz sei zu einem Symbol für die Werte des Landes geworden. Dort wurde die Klage abgewiesen. Das Menschenrechtsgericht entschied dagegen einstimmig für die Klägerin, die Mutter zweier schulpflichtiger Kinder ist. Die Straßburger Richter erklärten, die Kruzifixe seien eindeutig ein religiöses Symbol. Dies könne für Kinder, die anderen Religionen oder gar keiner angehörten, verstörend wirken. Das Recht, an keine Religion zu glauben, gehöre zur Religionsfreiheit. Der Staat müsse dieses Recht besonders schützen.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Verbot von Kreuzen in italienischen Schulen - Reaktionen und Interreligiöser Dialog.
*Foto: © Carsten Grunwald (www.pixelio.de)
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| Schweiz: Anti-Minarett-Initiative weiter in der Kritik
Die bischöfliche Kommission Justitia et Pax lehnt die Anti-Minarett-Initiative ab. Sie bedrohe grundlegende Menschenrechte, die durch die Bundesverfassung und internationales Recht garantiert sind, heißt es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. (pm/kipa 23.10.2009 bp)
Lesen Sie weiter zu den Themen: Schweiz: Anti-Minarett-Initiative weiter in der Kritik und Interreligiöser Dialog.
*Foto: © Dieter Schütz (www.pixelio.de) |
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|  Kardinal Angelo Bagnasco*
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| Italien: Streit um islamischen Religionsunterricht
20.10.2009. Bischöfe und Politiker streiten darüber, ob in Italien islamischer Religionsunterricht eingeführt werden soll. Der Vorschlag zu einem solchen Unterricht kommt von Staatssekretär Adolfo Urso. Er glaubt, ein offizieller islamischer Religionsunterricht könne Eltern mit Migrationshintergrund davon abhalten, ihre Kinder in „Koranschulen“ zu schicken. Es gehe nicht darum, den Islam zu bekämpfen, sondern vielmehr den islamistischen Fundamentalismus. Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, lehnt den Vorschlag ab. Sein Argument: Der Islam sei kein Teil der italienischen Kultur.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Italien: Streit um islamischen Religionsunterricht und Interreligiöser Dialog.
*Foto: Don Paolo
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| CIBEDO-Beiträge ist erschienen
Die aktuelle Ausgabe CIBEDO-Beiträge 03/2009 ist erschienen. Die Hauptbeiträge sind: „Baut Schulen anstelle von Moscheen“. Einige Grundgedanken und Aktivitäten der Gülen-Bewegung von Tobias Specker SJ. Der Flügel des Vogels: Gülen über Aufrichtigkeit von Thomas Michel SJ. Abfall vom Islam und vom Christentum
Die Behandlung von Apostasie als Ernstfall der Religionsfreiheit unter Berücksichtigung der Gedanken von Fethullah Gülen von Johann Evangelist Hafner.
Zur aktuellen Ausgabe CIBEDO-Beiträge 03/2009 |
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|  Jean Louis Kardinal Tauran
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| Vatikan: Botschaft zum Ende des Ramadan
„Christen und Muslime: gemeinsam die Armut besiegen“ lautet der Titel der Botschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan, veröffentlicht am 11. September 2009.
Lesen Sie hier die Botschaft zum Ende des Ramadan in deutscher, türkischer und arabischer Sprache.
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| Bundesweit einmalige interreligiöse Schule geplant
Osnabrück (KNA) Das Bistum Osnabrück plant ein bundesweit einmaliges interreligiöses Schulprojekt. In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde und islamischen Organisationen will die Diözese voraussichtlich ab 2011 in Osnabrück eine Grundschule für alle Religionen betreiben. Generalvikar Theo Paul sprach am Freitag bei der Bekanntgabe der Pläne von einem „historischen Tag“
Lesen Sie weiter zu den Themen: Bundesweit einmalige interreligiöse Schule geplant und Interreligiöser Dialog.
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|  Erzbischof Robert Zollitsch
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| Zollitsch wirbt in Nigeria um Vertrauen zwischen den Religionen
Abuja (KNA) Zum Abschluss seiner Nigeria-Reise wirbt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, um Dialog und Vertrauen zwischen den Religionen. Bei den jüngsten blutigen Konflikten dort handele es sich keineswegs um eine religiöse Gegnerschaft von Christen und Muslimen, betonte der Freiburger Erzbischof am Freitag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Lesen Sie hier verschiedene Beiträge zum Thema Zollitsch wirbt in Nigeria um Vertrauen zwischen den Religionen und Interreligiösen Dialog.
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|  Erzbischof Robert Zollitsch
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| „Die Zukunft von Christen und Muslimen gemeinsam gestalten“
Zehn Tage lang hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, mit einer kirchlichen Delegation Nigeria bereist - ein Land, das zuletzt erneut durch interreligiöse Gewalt in die Schlagzeilen gekommen ist. Vor dem Rückflug nach Deutschland am Freitag zog der Freiburger Erzbischof im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) eine Bilanz seiner Eindrücke und Begegnungen aus Westafrika.
Lesen Sie weiter zu den Themen: „Die Zukunft von Christen und Muslimen gemeinsam gestalten“ und Interreligiöser Dialog.
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Christliche Schülerinnen im Gazastreifen müssen Kopftuch tragen
Gaza/Jerusalem (KNA) Im Gazastreifen müssen seit Beginn dieses Schuljahres an staatlichen Schulen auch christliche Mädchen das muslimische Gewand mit dem Schleier tragen. Nach Auskunft des katholischen Pfarrers Jorge Hernandez betrifft ein entsprechendes neues Gesetz alle Mädchen ab dem Kindergartenalter, ohne Rücksicht auf deren Religionszugehörigkeit. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) protestierte am Freitag gegen die Order, die die islamistische Hamas-Regierung an alle staatlichen Schulen in dem Krisengebiet geschickt hatte. Nach Angaben des Pfarrers gilt der Beschluss „bislang nicht“ für die katholischen Schulen.
Lesen Sie hier weiter zum Thema Christliche Schülerinnen im Gazastreifen müssen Kopftuch tragen und Interreligiösen Dialog.
| Vatikan: „Interreligiöser Dialog bereichert“
Der Dialog mit anderen Religionen ist für Katholiken bereichernd. Zu diesem Schluss kamen die Dominikaner, die in multireligiösen Ländern wirken. Sie trafen sich diese Tage in Rom. An der fünftägigen Konferenz nahmen auch Islam-Experten teil. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Frage, wie man die christliche Heilsbotschaft in einem anderen religiösen Kontext einbringen kann. Unter den Teilnehmern war der italienische Dominikaner Claudio Monge. Er erläuterte seine Erfahrung in der Türkei. Dort wirkte er mehrere Jahre lang am katholisch-muslimischen Dialogaustausch in Istanbul mit. Das Treffen in Rom habe ihn positiv überrascht, sagt er gegenüber Radio Vatikan.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Vatikan: „Interreligiöser Dialog bereichert“ und Interreligiöser Dialog.
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| Interreligiöser Dialog braucht mehr persönliche Begegnung
Abschlussvorlesung der Mainzer Stiftungsprofessur von Kardinal Karl Lehmann
Mainz. Der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, hat für mehr persönliche Kontakte und Begegnungen im interreligiösen Dialog geworben. „Vielleicht tun wir uns unter anderem deshalb mit dem interreligiösen Gespräch so schwer, weil wir diese schlichten Begegnungsformen - vor allem auch in der Nachbarschaft - gering schätzen und zu wenig pflegen“, sagte er bei seiner Vorlesung zum Abschluss der diesjährigen Mainzer Stiftungsprofessur am Dienstagabend, 7. Juli, vor 1.200 Zuhörern im Hörsaal RW 1 des Neubaus Recht und Wirtschaft der Mainzer Universität.
Lesen Sie hier verschiedene Beiträge zur Interreligiöser Dialog braucht mehr persönliche Begegnung und Interreligiösen Dialog.
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|  Jean Louis Kardinal Tauran
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| Kasachstan: Kongress der Weltreligionen ruft zu Respekt und Toleranz auf
Mit einem gemeinsamen Bekenntnis zu mehr Dialog und gegenseitigem Respekt ist am Mittwoch in der kasachischen Hauptstadt Astana der „Dritte Kongress der Weltreligionen“ eröffnet worden. 77 Delegationen aller großen Kirchen und Religionen – darunter auch eine aus dem Vatikan – beraten in Kasachstan darüber, wie man den interreligiösen und interkulturellen Dialog verbessern könnte.
In der Welt von heute müssen alle Religionen Platz haben. Das betonte der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, in seinem Grußwort an die Kongressteilnehmer. Tauran leitet die katholische Delegation auf dem Religionstreffen in Astana.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Kasachstan: Kongress der Weltreligionen ruft zu Respekt und Toleranz auf und Interreligiöser Dialog.
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| 4. Deutsche Islamkonferenz
Die Deutsche Islamkonferenz (DIK) soll nach dem Willen der Bundesregierung die religions- und gesellschaftspolitische Integration der in Deutschland lebenden knapp vier Millionen Muslime verbessern. Sie wurde im September 2006 von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) begründet. Der Dialog war zunächst zeitlich befristet, gilt aber inzwischen als ein offener Prozess. Ständige Teilnehmer der Islamkonferenz sind 15 staatliche Vertreter und 15 Repräsentanten der Muslime. Die staatliche Seite ist mit Vertretern von Bundesministerien, der Innenministerkonferenz, der Kultusministerkonferenz und der kommunalen Spitzenverbände besetzt. Auf Seiten der Muslime sind fünf Vertreter der islamischen Dachverbände eingeladen, die nach Schätzungen rund 300.000 Muslime vertreten. Darüber hinaus nehmen zehn Persönlichkeiten aus dem Spektrum der nichtorganisierten Muslime teil; einzelne von ihnen stehen dem Islam kritisch gegenüber.
Am 25. Juni 2009 sind die 30 Teilnehmer zur vierten Vollversammlung zusammengekommen. Außer den Vollversammlungen tagten drei ständige Arbeitsgruppen und ein Gesprächskreis. Die Arbeitsgruppen befassten sich mit den Themenfeldern „Deutsche Gesellschaftsordnung und Wertekonsens“, „Religionsfragen im deutschen Verfassungsverständnis“ und „Wirtschaft und Medien als Brücke“. Ein beigeordneter Gesprächskreis widmete sich dem Thema „Sicherheit und Islamismus“.
Lesen Sie hier verschiedene Beiträge zur 4. Deutschen Islamkonferenz und Interreligiösen Dialog.
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Türkei nennt Bedingungen für Wiedereröffnung von Priesterseminar
Brüssel (KNA) Die Türkei macht die Wiedereröffnung des griechisch-orthodoxen Priesterseminars Chalki offenbar von einer besseren Behandlung der türkischen Minderheit in Griechenland abhängig. Zwar gebe es zwischen beiden Problemen keine direkte Wechselwirkung, sagte der türkische EUMinister Egemen Bagis am Donnerstag in Brüssel. Allerdings wäre es gut, wenn beide Fragen gleichzeitig gelöst werden könnten. Die griechisch-orthodoxen Bürger in der Türkei hätten die gleichen Rechte wie alle anderen auch, sagte Bagis. Sie zahlten ihre Steuern, leisteten den Wehrdienst und sie würden umgekehrt von den Behörden behandelt wie andere Mitbürger.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Türkei nennt Bedingungen für Wiedereröffnung von Priesterseminar und Christlich islamischer Dialog.
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|  Alle wichtigen Stellungnahmen der katholischen Kirche im Dialog mit dem Islam
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| Neue Publikation von CIBEDO erschienen:
Alle wichtigen Stellungnahmen der katholischen Kirche im Dialog mit dem Islam
Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sind aus dem vorsichtigen Herantasten zwischen Achtung und Akzeptanz viele offizielle Stellungnahmen von Seiten der katholischen Kirche zum interreligiösen Dialog hervorgegangen, die hier dokumentiert werden. Ziel des Buches ist es, die Texte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Position der Kirche in einzelnen Fragen aufzuzeigen.
Außerdem beinhaltet das Buch eine Auswahl von Texten, die sich speziell auf den christlich-islamischen Dialog beziehen, darunter insbesondere Dokumente aus dem Pontifikat Benedikts XVI. und aus dem Bereich der Deutschen Bischofskonferenz.
Die offiziellen Dokumente der katholischen Kirche zum Dialog mit dem Islam. Herausgegeben von CIBEDO e. V. Zusammengestellt von Timo Güzelmansur. Mit einer Einleitung von Christian W. Troll. |
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|  Prof. Dr. Mathias Rohe, M.A., Richter am OLG a.D.*
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| Islamexperte Rohe: Dialog mit Muslimen kommt erst in Gang
Erlangen (KNA) Anlässlich der letzten Runde der Deutschen Islamkonferenz sieht der Erlanger Islamwissenschaftler Mathias Rohe den Dialog zwischen Staat und islamischen Vertretern erst in der Anfangsphase. In den islamischen Verbänden dominiere ein traditionalistischer Islam, der insbesondere ein konservatives Frauen- und Familienbild vertritt, sagte der Islamwissenschaftler am Mittwoch in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Erlangen. Diese Richtung dürfe aber nicht mit der kleinen Gruppe integrationsfeindlicher, gewaltbereiter Islamisten verwechselt werden. Im übrigen befürworte die große Mehrheit der Muslime in Deutschland die westlich-liberale Rechtsordnung.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Islamexperte Rohe: Dialog mit Muslimen kommt erst in Gang und Interreligiöser Dialog.
*Foto: www.iwr.uni-erlangen.de/beteiligte_professoren1.htm
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|  Pater Christian W. Troll SJ
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| Islamwissenschaftler: Bibel und Koran besser verstehen lernen
Münster (KNA) Der Jesuit und Frankfurter Islamwissenschaftler Christian Troll hat Christen und Muslime aufgerufen, ihren schriftlichen Überlieferungen gegenseitig mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Bibel und Koran stellten für die Gläubigen „einen maßgeblichen Schwerpunkt“ dar, sagte er am Mittwoch in Münster. Um im Dialog Verwirrung und nutzlose Kritik zu vermeiden, müssten Christen und Muslime die tiefgreifenden Unterschiede im Verständnis ihrer heiligen Schriften berücksichtigen. Troll äußerte sich bei der Jahrestagung des Katholischen Medienverbandes (KM.).
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Islamwissenschaftler: Bibel und Koran besser verstehen lernen und Christlich islamischer Dialog.
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| Tarsus: Viele Pilger - aber „keine Verbesserungen“
Die Lage von Christen in der Türkei zum Ende des Paulusjahres
Der Prospekt verspricht eine "märchenhafte" Türkeireise und lockt mit Insidertipps: "Majestätische Felsen mit Kirchen aus den Anfängen des Christentums", und "Ihr Scout zeigt Ihnen, wo Paulus eine seiner wichtigsten Predigten hielt". Doch das Leben ist kein Katalog. Die christliche Minderheit in der Türkei fühlt sich beileibe nicht wie im Märchenland. Immer wieder sehen sich Christen Schikanen ausgesetzt, auch während des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Paulusjahres, das am Sonntag zu Ende geht.
Lesen Sie weiter zu den Themen: Tarsus: Viele Pilger - aber „keine Verbesserungen“ und Interreligiöser Dialog.
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| Ruf nach größerer Akzeptanz des Islam
Duisburg (KNA) Führende Vertreter des interreligiösen Dialogs fordern eine größere Akzeptanz des Islam in Deutschland. Zudem müsse die Debatte um Integration ein würdigeres Niveau erhalten, heißt es in einem am Mittwoch in Duisburg vorgestellten Memorandum des Soester Forums der Religionen und Kulturen. In dem 2008 gegründeten Forum haben sich die Preisträger und Laudatoren des sogenannten Tschelebi-Friedenspreises zusammengeschlossen. Die Auszeichnung des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland in Soest wird für Verdienste im interreligiösen Dialog vergeben.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Ruf nach größerer Akzeptanz des Islam und Christlich islamischer Dialog.
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|  Moschee und Kirche in Deutschland
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| Studie: Mehr Muslime in Deutschland als bisher angenommen
Berlin (KNA) Der Islam in Deutschland ist vielfältiger und zahlenmäßig größer als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag vom Bundesinnenministerium im Vorfeld der Deutschen Islamkonferenz (DIK) veröffentlichte Umfrage unter 6.000 aus dem Ausland zugezogenen Personen über 16 Jahren. Demnach wohnen bis zu 4,3 Millionen Muslime in der Bundesrepublik. Sie stellen einen Bevölkerungsanteil von bis zu 5,2 Prozent. Bisher ging man offiziell von maximal 3,5 Millionen Muslimen aus. Laut Studie sind 45 Prozent deutsche Staatsangehörige, 55 Prozent haben eine ausländische Nationalität. Von ihnen stammen 2,5 Millionen aus der Türkei. Sie stellen mit 63,2 Prozent die größte Gruppe nach Herkunftsregion, gefolgt von Südosteuropa (13,6 Prozent), Naher Osten (8 Prozent) und Nordafrika (7 Prozent).
Lesen Sie weiter zu den Themen: Studie: Mehr Muslime in Deutschland als bisher angenommen und Interreligiöser Dialog.
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|  P. Dr. Hans Langendörfer SJ
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| Langendörfer bejaht Gleichstellung von Kirchen und Muslimen
Berlin (KNA) Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, hat sich im Grundsatz für eine rechtliche Gleichstellung der muslimischen Gemeinschaften in Deutschland mit den Kirchen ausgesprochen. Grundsätzlich sei dies wünschenswert, erklärte er in der in Berlin erscheinenden „tageszeitung“. Dazu brauche es aber „noch eine Reihe notwendiger Klärungen für die
islamischen Gemeinschaften, die sich auf diesen Weg begeben wollen“
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Langendörfer bejaht Gleichstellung von Kirchen und Muslimen und Christlich islamischer Dialog.
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| Erzbischof Tutu ruft Religionen zu gegenseitiger Toleranz auf
Tübingen (KNA) Desmond Tutu (77), südafrikanischer Friedensnobelpreisträger, hat am Montag die diesjährige Weltethos-Rede gehalten. In der Tübinger Universität forderte der Alt-Erzbischof von Kapstadt die Religionen zu gegenseitiger Toleranz auf. Keine Religion dürfe glauben, sich moralisch über eine andere erheben zu können. Dies gelte auch für das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Erzbischof Tutu ruft Religionen zu gegenseitiger Toleranz auf und interreligiöser Dialog.
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| Erhält Kermani doch Hessischen Kulturpreis?
Wiesbaden (KNA) In den Streit um die Vergabe des Hessischen Kulturpreises 2009 kommt offenbar Bewegung. Dass das Preis-Kuratorium dem muslimischen Schriftsteller Navid Kermani die Auszeichnung aberkannt habe, sei ein Fehler gewesen, sagte der stellvertretende hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn (FDP) am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden. Sein Ziel sei es, dass Kermani der Preis im Herbst doch noch verliehen werde, so Hahn, der Justiz- und Integrationsminister ist. Die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) machte deutlich, dass es zu dem vom Preis-Kuratorium vorgeschlagenen nicht-öffentlichen Dialog zwischen den Preisträgern und Kermani kommen werde.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Erhält Kermani doch Hessischen Kulturpreis? und Christlich islamischer Dialog.
*Foto: Villa Massimo
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|  Die erste Sure al-Fatiha in einer Handschrift vom Kalligraphen Aziz Efendi.
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| „Der Islam ist in Deutschland angekommen“
Imam-Schule in Berlin bildet derzeit 29 Studenten aus
Berlin (KNA) Die fünf jungen Männer haben es sich in der noch spärlich ausgestatteten Bibliothek gemütlich gemacht. Sie sitzen um einen Tisch verteilt, jeder von ihnen ein Buch mit arabischen Schriftzeichen in der Hand. An diesem Nachmittag lesen sie in ihrer Schule im Koran. Kurz vor ihren Ferien, die am 10. Juli beginnen, heißt es lernen für die letzten Prüfungen.
„Am muslimischen Feiertag gibt es keinen Unterricht“, erklärt Alexander Weiger. Die Studenten nutzten den Freitag aber gerne, um Stoff zu wiederholen. Weiger ist Leiter der privaten „Imam-Schule“ im Ostberliner Stadtteil Karlshorst, die im April ihren Betrieb aufnahm und derzeit 29 junge Männer ausbildet. „Imam-Schule“, der Name habe sich inzwischen eingebürgert, so der 38-Jährige.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Imam-Schule in Berlin und interreligiöser Dialog.
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| Fürst: „Islamisches Wort“ ist wichtiger Beitrag zur Integration
Stuttgart (KNA) Die Deutsche Bischofskonferenz hält das „Islamische Wort“ des Südwestrundfunks (SWR) prinzipiell für einen „wichtigen und wertvollen Beitrag zur Integration der Muslime“. Zugleich sagte Medienbischof Gebhard Fürst am Dienstagabend in Stuttgart, noch fehle die Grundlage für eine abschließende Bewertung des Online-Angebots; dafür sei „das Kind zu jung“.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Fürst: „Islamisches Wort“ ist wichtiger Beitrag zur Integration und Christlich islamischer Dialog.
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|  Kloster Mor Gabriel im Südosten der Türkei*
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| Prozess um türkisches Kloster Mor Gabriel
Istanbul (KNA) In den Gebietsstreitigkeiten um das christliche Kloster Mor Gabriel in der Türkei ist ein Prozess um Ansprüche der Forstbehörde am Mittwoch erneut ergebnislos vertagt worden. Nach Angaben von Prozessbeobachtern verschob das Gericht in der Kreisstadt Midyat die Verhandlung um eine Woche auf den 24. Juni. An diesem Tag soll auch ein weiterer Prozess des Schatzamtes gegen das Kloster fortgesetzt werden.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Prozess um türkisches Kloster Mor Gabriel und Christlich islamischer Dialog.
*Foto: Christian Koehn
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| Muslime: Pläne für Religionsunterricht sind nicht gescheitert
Dortmund (KNA) Die muslimischen Verbände betrachten die Pläne für einen islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen als nicht gescheitert. Der Sprecher des Koordinierungsrates der Muslime (KRM), Ayyub Axel Köhler, sagte der „Westfälischen Rundschau“ (Mittwoch) in Dortmund: „Ich bin optimistisch, dass das noch in dieser Legislaturperiode klappt.“
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Muslime: Pläne für Religionsunterricht sind nicht gescheitert und interreligiöser Dialog.
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|  Weihbischof Hans-Jochen Jaschke
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| Islamwissenschaftler Nagel gegen Zweifel an Mohammeds Existenz
Hamburg (KNA) Der renommierte Göttinger Islamwissenschaftler Tilmann Nagel hat die von dem
islamischen Theologen Muhammad Kalisch geäußerten Zweifel an der historischen Existenz Mohammeds kritisiert. „Die Diskussion entbehrt die Voraussetzung des Wissenschaftlichen, denn solche Zweifel müssen auch begründet sein“, sagte Nagel am Montagabend in der Hamburger Katholischen Akademie. Wenn man den Koran im historischen Kontext lese, sei die Vorstellung, dass Mohammed nicht gelebt habe, nicht nachvollziehbar, so Nagel, der Kalischs Lehrer war. „Das sollte einen historisch-kritischen Forscher zum Nachdenken bringen, ob er sich nicht auf dem Holzweg befindet“, sagte der Autor zweier Mohammed-Biografien. Er äußerte sich bei einem Abend zum Thema „Mohammed - Leben und Legende“ auf Einladung des Hamburger Weihbischofs Hans-Jochen Jaschke in Kooperation mit dem Dominikanischen Institut für christlich-islamische Geschichte.
Lesen Sie hier weiter zu den Themen: Islamwissenschaftler Nagel gegen Zweifel an Mohammeds Existenz und Christlich islamischer Dialog.
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| Hessischer Kulturpreis - Nach muslimischer Lehre ist Jesus Christus nicht am Kreuz gestorben.
Theologe: Eine längst fällige Debatte
Peter Hünseler sieht im Streit um Vergabe des Hessischen Kulturpreises Desaster und Chance
Peter Hünseler im Gespräch mit Klaus Pokatzky
Das Kreuz habe eine völlig andere symbolische Bedeutung im Islam als im Christentum, erklärt der katholische Theologe und Islamwissenschaftler Peter Hünseler. Dieser Unterschied müsse dringend Teil des christlich-islamischen Dialoges werden. Dem deutsch-iranischen Schriftsteller Navid Kermani war der Hessische Kunstpreis aberkannt worden.
Lesen Sie hier das Interview Nach muslimischer Lehre ist Jesus Christus nicht am Kreuz gestorben und interreligiöser Dialog.
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| Papstbesuch in Jordanien: Friedenshoffnungen und Dialog mit dem Islam
Jordanien bereitet dem Papst einen freundlichen Empfang
Von Johannes Schidelko (KNA)
Amman (KNA) Mit einem Friedensaufruf an den Nahen Osten und einem Dialogangebot an den moderaten Islam hat Papst Benedikt XVI. am Freitag seine mit Spannung erwartete Reise ins Heilige Land begonnen. Er hoffe, dass der Besuch gute Beziehungen zwischen Christen und Muslimen fördere, sagte er bei seiner Ankunft auf dem Flughafen der jordanischen Hauptstadt Amman. Zugleich sprach Benedikt XVI. sich für einen dauerhaften und gerechten Frieden für alle Bewohner des Nahen Ostens aus. Mit einem freundlichen Zeremoniell hieß das Haschemitische Königreich den Papst auf der ersten - und vermutlich leichtesten - Station seiner einwöchigen Nahost Reise willkommen. König Abdullah II. stand zusammen mit Königin Rania an der Gangway, als die Maschine der Alitalia nach vierstündigem Flug landete. Nach den Nationalhymnen von Jordanien und dem Vatikan sorgte ein Beduinen-Korps in langen Gewändern und traditioneller Kopfbedeckung für orientalisches Flair, das im Eilmarsch an den Ehrengästen vorbeizog ...
Lesen Sie weiter zu den Themen Papstbesuch im Heiligen Land und christlich-muslimischer Dialog.
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|  Jean Louis Kardinal Tauran
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| Tauran fordert konkretes Engagement für die Religionsfreiheit
Kurienkardinal Jean-Louis Tauran erwartet von den Muslimen in Europa einen entschiedeneren Einsatz für die Gewissens- und Religionsfreiheit. Zum Abschluss eines Treffens der Islam-Beauftragten der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) betonte der Präsident des Päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog am Dienstag zugleich den Beitrag der Muslime und anderer nichtchristlicher Religionen für Europa. Die Millionen Gläubigen, die sich regelmäßig in Synagogen, Kirchen und Moscheen versammelten, repräsentierten ein überaus reiches spirituelles Erbe für den Kontinent, sagte Tauran laut einem Bericht von Radio Vatikan.
Lesen Sie weiter zu den Themen Tauran fordert konkretes Engagement für die Religionsfreiheit und Tauran fordert konkretes Engagement für die Religionsfreiheit.
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|  Jean Louis Kardinal Tauran
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| Kardinal spricht sich für eine bessere Ausbildung für alle Dialogpartner aus
Kardinal Jean-Louis Tauran wünscht sich eine bessere Ausbildung für alle, die sich im interreligiösen Dialog engagieren. Das sagte er am Freitag bei einem Vortrag in Rom. Wer sich an einem solchen Dialog beteilige, müsse im eigenen Glauben standfest und nicht nur über den Glauben des Gesprächspartners informiert sein. (rv) |
Nahost: Universität für Christen, Juden und Muslime
Die erste arabische Hochschule mit christlicher Trägerschaft in Israel kann im Oktober starten.
Israel hat nach acht Jahren grünes Licht dafür gegeben, sagte Erzbischof Elias Chacour im Gespräch mit Radio Vatikan. Chacour, melkitischer Erzbischof von Galiläa, hatte das Institut im galiläischen Ibillin damals gegründet, weil er der Ansicht ist, dass eine gemeinsame Ausbildung von Christen, Juden und Arabern die besten Voraussetzungen für eine friedliche Zukunft im Nahen Osten schafft.
Lesen Sie weiter zu den Themen Nahost: Universität für Christen, Juden und Muslime und interreligiöser Dialog.
| Vatikan und Arabische Liga vereinbaren engere Zusammenarbeit
Vatikanstadt (KNA) Der Heilige Stuhl und die Arabische Liga wollen künftig verstärkt in friedenspolitischen und interreligiösen Fragen zusammenarbeiten. Wie der vatikanische Pressesaal am Donnerstag mitteilte, vereinbarten beide Seiten in einem am Vortag im Vatikan unterzeichneten Memorandum eine engere Kooperation für Frieden und Sicherheit sowie für eine Stabilisierung internationaler Beziehungen.
Lesen Sie weiter zu den Themen Vatikan und Arabische Liga vereinbaren engere Zusammenarbeit und christlich-islamischer Dialog.
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|  Jean Louis Kardinal Tauran
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| Kardinal: Recht auf Religionsfreiheit mit Muslimen klären
Rom (KNA) Kurienkardinal Jean-Louis Tauran hat eine Klärung beiderseitiger Rechte und Pflichten von Muslimen und Christen gefordert. Die katholische Kirche müsse genauer sagen, wie sie das Prinzip der Gegenseitigkeit in der Gewährung von Religionsfreiheit verstehe, sagte der Vorsitzende des Päpstlichen Rates für interreligiösen Dialog laut Pressedienst SIR am Donnerstag in Rom.
Lesen Sie weiter zu den Themen Kardinal: Recht auf Religionsfreiheit mit Muslimen klären und christlich-islamischer Dialog.
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| Papst an Moslems: „Glaube und Vernunft stützen sich gegenseitig”
Benedikt XVI. hat zu enger Zusammenarbeit von Katholiken und Moslems in Afrika aufgerufen. In Yaoundé traf sich der Papst am Donnerstag Vormittag mit zwanzig Vertretern der islamischen Gemeinschaft von Kamerun. Etwa ein Fünftel der Einwohner von Kamerun sind Moslems; sie wohnen vor allem im Norden, an der Grenze zu Nigeria.
Lesen Sie weiter zu den Themen Papst an Moslems: „Glaube und Vernunft stützen sich gegenseitig” und interreligiöser Dialog.
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|  P. Dr. Dr. Felix Körner SJ
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| Der Jesuit Felix Körner zum christlich-muslimischen Dialog
„Ein Papstbesuch, der dem Islam gegenüber Hochachtung zeigt, öffnet Türen des Vertrauens zu jenen Gesprächsräumen, in denen wir dann wieder in Klarheit diskutieren können“, sagte Felix Körner am Donnerstag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur in Rom. Der 46-jährige Jesuit unterrichtet Dogmatik und Theologie der Religionen an der Päpstlichen Universität Gregoriana, deren „Institut für interdisziplinäre Studien der Religionen und Kulturen“ er seit Oktober leitet. Zuvor lebte er mehrere Jahre in Ankara und begleitete den Papst 2006 in die Blaue Moschee in Istanbul.
Lesen Sie weiter zu den Themen Der Jesuit Körner zum christlich-muslimischen Dialog und christlich-islamischer Dialog.
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|  Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz
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| Bischöfe bestätigen auf der Frühjahrsvollversammlung die Position zum Islam und grenzen sich gegen die Piusbrüderschaft ab
... 4. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. befindet sich deshalb nicht in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, weil sie sich außerhalb der katholischen Tradition gestellt und die Einheit mit dem Papst aufgekündigt hat. Es liegt an der Priesterbruderschaft, das Schisma zu überwinden und durch einen Prozess der Wiedereingliederung die Einheit mit dem Papst und der Lehre der Kirche herzustellen. Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat ihr dazu durch die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe als einer Geste des Entgegenkommens die Hand gereicht. Es obliegt dem Apostolischen Stuhl zu klären, ob die Priesterbruderschaft bereit ist, die Glaubensüberzeugung der ganzen Kirche und besonders die Lehre der Päpste und Konzilien eindeutig zu bejahen und anzunehmen. Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils gehören unaufgebbar zur katholischen Tradition, nicht zuletzt die Texte über die Religionsfreiheit und die Beziehungen zu den nichtchristlichen Religionen, über den Ökumenismus und über die Kirche in der Welt von heute sowie die Aussagen über die Kollegialität der Bischöfe in ihrem Verhältnis zur päpstlichen Autorität. ...
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|  Jean Louis Kradinal Tauran, Vorsitzender des Päpstlichen Rates für
Interreligiösen Dialog
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| Tagung zum interreligiösen Dialog im Vatikan
Der christlich-islamische Dialog steht dieser Tage bei einem Treffen im
Vatikan erneut im Mittelpunkt. Am Sitz des Päpstlichen Rates für
Interreligiösen Dialog tagt die so genannte Gemischte Dialogkommission;
ihre Mitglieder wurden von der Azar-Universität in Kairo und dem
Päpstlichen Dialograt entsandt. Eine offene Debatte sei wichtig, betonte
gegenüber Radio Vatikan einer der Teilnehmer des dreitägigen Treffens,
Bernard Sabella, Soziologe von der Bethlehem University.
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|  von links: Weihbischof Jaschke, Innenminister Schäuble, Kardinal Tauran, Kardinal Lehmann
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| 30 Jahre CIBEDO: Reaktionen in Wort und Bild
Dann klappt es auch mit dem Nachbarn
Die Christlich-Islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle hat am Mittwochabend in Frankfurt ihr 30jähriges Jubiläum gefeiert. Zu den Gratulanten zählten Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, der frühere Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und führende Vertreter muslimischer Organisationen in Deutschland. CIBEDO ist eine Fachstelle der Bischofskonferenz für den Dialog zwischen Christentum und Islam.
Der deutsche Staat will nach Aussage von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), dass Muslime hier heimisch werden. „Aber die Muslime müssen sich ein Stück weit den Gegebenheiten ihrer neuen Heimat anpassen“, sagte Schäuble bei einem Festakt am Mittwochabend in Frankfurt. Dabei sollten sie nicht zu Kirchen gemacht werden, die Voraussetzungen der Partnerschaft mit dem Staat müssten jedoch gemeinsam geklärt werden, sagte der Begründer der deutschen Islamkonferenz.
Der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, sagte, Christen und Muslime in Europa seien zum Dialog „verdammt“. Er verwies zugleich auf Herausforderungen in Fragen der Mission, des gemeinsamen Gebets und muslimisch-christlicher Ehen. Der Mainzer Bischof Karl Lehmann nannte den Dialog mit dem Islam ein beständiges Anliegen der katholischen Kirche.
„Eine Verbannung des Religiösen aus dem öffentlichen Raum würde unsere Zukunftschancen beeinträchtigen“, sagte Schäuble und verwies auf die Notwendigkeit ethischer Orientierung. Die Christlich-islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle Cibedo, die ihr 30-jähriges Bestehen feierte, nannte Schäuble ein Beispiel der Normalisierung des Umgangs mit religiöser Vielfalt. Im christlich-muslimischen Dialog müsse die jüdische Gemeinschaft immer eingeladen sein und immer mitgedacht werden, sagte Schäuble im Hinblick auf die nach der Aufhebung der Exkommunizierung eines Holocaust-Leugners entflammte Debatte über christlich-jüdische Beziehungen.
Kardinal Lehmann nannte Begegnungen mit muslimischen Organisationen „ermutigend“, verwies jedoch auch darauf, dass mit dem Islamrat trotz zweimaliger Einladung von katholischer Seite kein Treffen möglich gewesen sei. Die meisten der 27 Diözesen in Deutschland hätten inzwischen einen Beauftragten für die Begegnung mit dem Islam.
Die Vorsitzende der Muslimischen Akademie, Hamideh Mohagheghi, verwies darauf, dass trotz einer längeren Traditon des muslimisch-christlichen Dialogs die Anwesenheit der Muslime nicht in allen Bereichen selbstverständlich erscheine. „Für mich ist Toleranz zu wenig“, sagte Mohagheghi und forderte Anerkennung und Respekt. Ziel von Integration könne nicht die Vereinheitlichung innerislamischer Vielfalt sein.
Die Christlich-islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle Cibedo wurde am 1. Oktober 1978 als Einrichtung des Missionsordens der Weißen Väter in Köln gegründet. Daraus hat sich die in Frankfurt ansässige Arbeitsstelle der Bischofskonferenz entwickelt. Sechs feste Mitarbeiter beobachten und dokumentieren die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen in Deutschland und weltweit. Sie geben die Vierteljahreszeitschrift „Cibedo-Beiträge zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen“ heraus und führen eine rund 10.000 Bände umfassende Fachbibliothek. Am Donnerstag wollte Cibedo ein Symposium zum christlich-islamischen Dialog in Europa veranstalten.
Pressespiegel
Fotos
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| CIBEDO-Beiträge ist erschienen
Die aktuelle Ausgabe CIBEDO-Beiträge 04/2008 ist nun erschienen. Die Hauptbeiträge sind: 30 Jahre CIBEDO Die Gründungsgeschichte von Hans Vöcking Afr.M.; „Interreligiöser Dialog – Chance oder Risiko?“ Rede an der University of London vom 28. Mai 2008 von Jean-Louis Kardinal Tauran; Ein „neuer Geist“ des christlich-islamischen Dialogs? Eine kritische Sichtung der beiden „Offenen Briefe“ islamischer Gelehrter von Andreas Renz; und Was kann und sollte Islamische Religionspädagogik in der staatlichen Schule leisten? Glaubensvermittlung und Grenzen der Scharia von Bülent Uçar.
Zur aktuellen Ausgabe CIBEDO-Beiträge 04/2008 |
| Papst fordert sofortiges Ende der Kriegshandlungen in Gaza
Papst Benedikt XVI. hat zu einem sofortigen Ende der Kriegshandlungen im Gazastreifen aufgerufen. „Krieg und Hass sind nicht die Lösung der Probleme“, sagte er am Sonntag, dem 4.01.2009, beim Mittagsgebet vor Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz.
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|  Jean Louis Kardinal Tauran
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| Christen und Muslime: Gemeinsam im Krisenmanagement engagieren
Religionsführer haben nach Ansicht eines vatikanisch-islamischen Gipfeltreffens eine besondere Verpflichtung zum Krisenmanagement. Gerade in schwierigen Situationen müssten sie zur Entschärfung von Konflikten beitragen und ein Abgleiten in konfessionelle Gewalt zu verhindern suchen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung vom Mittwoch.
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| Kölner Stadt-Anzeiger: Kölner Erzbischof Meisner kritisiert türkische Regierung
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner sieht die Chancen für den Bau eines christlichen Pilgerzentrums im türkischen Tarsus deutlich gesunken und kritisiert in diesem Zusammenhang die türkische Regierung scharf.
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| Moscheebau in Deutschland. Eine Orientierungshilfe der deutschen Bischöfe
In den vergangenen Jahren hat es in verschiedenen Städten lebhafte Diskussionen, manches Mal auch heftigen Streit um den Bau von Moscheen gegeben. Die deutschen Bischöfe legen der Öffentlichkeit deshalb diese Orientierungshilfe vor, die für die Verantwortlichen in den Kommunen, vor allem aber auch für die Kirchengemeinden bestimmt ist. Wir wollen zur Versachlichung der Debatten und zu einer fundierten Urteilsbildung beitragen. Unsere Überlegungen stellen sachliche Informationen bereit und erinnern an die Grundsätze, die die katholische Kirche im Bereich der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten vertritt. Viele Fragen, die die Präsenz der Muslime in der deutschen Gesellschaft und das Verhältnis von Christentum und Islam betreffen, können und sollen in diesem kurzen Beitrag nicht aufgegriffen werden. Wir verweisen hier auf die Arbeitshilfe „Christen und Muslime in Deutschland“, die die deutschen Bischöfe im Jahr 2003 veröffentlicht haben.
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|  Vatikan-Sprecher Federico Lombardi SJ
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| Papst hält an Dialog der Religionen fest
Vatikan-Sprecher Federico Lombardi SJ bemüht sich, Zweifel am interreligiösen Engagement von Papst Benedikt XVI. zu zerstreuen. Der Dialog der Religionen sei gerade ein Merkmal dieses Pontifikats, sagte Jesuitenpater Lombardi der "New York Times" am Montag. Die Zweifel waren aufgetaucht, nachdem der "Mondadori"-Verlag eine breite Kampagne für das neue Buch des italienischen Senators und Philosophieprofessors Marcello Pera gestartet hatte. Das Buch unter dem Titel "Perche' dobbiamo dirci Cristiani" (Warum wir uns Christen nennen müssen) erscheint an diesem Dienstag. Auch der Deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl, Hans Henning Horstmann, betont, dass der interreligiöse Dialog weltweit vertieft werden sollte. So habe der Papst immer wieder deutlich gemacht, dass es beim interreligiösen Dialog "nicht lediglich um eine Toleranz gehe, die alles versteht und alles verzeiht", so Botschafter Horstmann weiter. Vielmehr sei die ehrliche gegenseitige Offenheit bei der Beschreibung der eigenen Position eine grundlegende Voraussetzung für die gegenseitige Achtung. - Der Deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl spricht jeweils einmal monatlich bei Radio Vatikan über ein aktuelles Thema. Benedikt XVI. hatte in einem einleitenden Beitrag für einen Band des ehemaligen italienischen Senatspräsidenten und Philosophieprofessors Marcello Pera geschrieben, ein interreligiöser Dialog "im engen Sinn des Wortes" sei nicht möglich, "ohne den eigenen Glauben in Klammern zu setzen". Auch der Begriff Multikulturalität besitze eine "innere Widersprüchlichkeit" und sei politisch wie kulturell nicht umsetzbar.
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| Vatikan spricht sich für ein Recht auf Moscheen und Kirchen aus
Jeder hat das Recht auf freie und öffentliche Religionsausübung. Darauf haben Christen und Muslime sich bei dem gemeinsamen Seminar in Rom verständigt. 24 Delegierte beider Religionen und je fünf Experten berieten drei Tage über die Themen Gottes- und Nächstenliebe sowie über Fragen der Menschenwürde und Religionsfreiheit. Eine gemeinsame Abschlusserklärung hält die wichtigsten Vereinbarungen zu ethischen wie sozialen Fragen, zu Bildung und friedlichem Miteinander der Kulturen und Religionen fest. Das nächste Treffen dieser Art soll in zwei Jahren in einem Land mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung stattfinden.
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|  Internationales Friedenstreffen, Zypern 2008
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| Zypern: Ohne Dialog kein Weltfrieden
Am 18.11. ist auf Zypern das internationalen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio zu Ende gegangen. Rund 200 Repräsentanten aus Religion, Kultur und Politik waren in der Hauptstadt Nikosia zusammengekommen, um unter dem Motto "Die Zivilisation des Friedens: Religionen und Kulturen im Dialog" miteinander in einen Dialog zu treten. In einer Pressekonferenz zum Abschluss der Begegnung betonte der Gründer der Gemeinschaft Sant'Egidio, Andrea Riccardi, die Dringlichkeit des Dialogs zur
Sicherung des Weltfriedens.
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|  Prof. Dr. Christian Troll SJ
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| „Recht auf Moscheen und Kirchen"
(rv) Jeder hat das Recht auf freie und öffentliche Religionsausübung. Darauf haben Christen und Muslime sich bei dem gemeinsamen Seminar in Rom verständigt.
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| Papst vor Moslems, „Vorurteile überwinden"
Papst Benedikt XVI. hat Christen und Moslems dazu aufgerufen, gemeinsam an der Überwindung von Missverständnissen und Meinungsverschiedenheiten zu arbeiten. An diesem Donnerstag empfing er die Teilnehmer des ersten Seminars des Katholisch-Muslimischen Forums, das drei Tage lang in Rom „Gottesliebe und Nächstenliebe" behandelte. Ihr interreligiöses Treffen habe in der Öffentlichkeit große Aufmerksamkeit erfahren, stellte der Papst fest. Dies sei ein Ansporn, um sicherzustellen, dass die positiven Entwicklungen des christlich-muslimischen Dialogs „nicht auf eine kleine Gruppe von Experten und Gelehrten beschränkt" bleibe. Vielmehr solle das Gespräch zwischen den Religionen auch im Alltagsleben der Menschen Früchte tragen.
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|  Jean Louis Kardinal Tauran
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| Katholisch-Islamisches Forum
Hinter verschlossenen Türen debattieren 29 katholische Experten und ebenso viele islamische zum Thema „Gottesliebe und Nächstenliebe". Kardinal Jean-Louis Tauran ist Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog. Im Gespräch mit uns würdigt er das Treffen, das auf den Brief von 138 islamischen Gelehrten „A Common Word between Us and You" zurückgeht, der vom jordanischen „Aal al-Bayt"-Institut und seinem Chefdenker, Scheich Said Hijjawi, verantwortet wurde.
Zum Schwerpunkt Katholisch-Islamisches Forum
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| Bischöfe erfreut über Moscheebau in Duisburg
(RV) Die größte Moschee in Deutschland ist ohne Kontroverse in Duisburg eingeweiht worden. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und der Vorsitzende der türkischen Behörde für religiöse Angelegenheiten freuten sich gemeinsam über den Erfolg des Projekts. Der Leiter der christlich-islamischen Dokumentationsstelle CIBEDO, in Frankfurt, Peter Hünseler, erklärt den friedlichen Verlauf nicht nur mit der Tatsache, dass in dem Duisburger Viertel nur noch wenige Deutsche wohnen.
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| Interreligiöser Dialog braucht eine „Unterscheidung der Geister“
Kardinal Karl Lehmann stellt die zweite, überarbeitete Auflage der Arbeitshilfe „Leitlinien für das Gebet bei Treffen von Christen, Juden und Muslimen“ vor
Für eine notwendige „Unterscheidung der Geister“ im interreligiösen Dialog hat sich der Vorsitzende der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann (Mainz) ausgesprochen. Es brauche zwischen den Partnern eine ebenbürtige Anerkennung nach dem klassischen Grundsatz „ein Gleicher redet mit einem Gleichen“. Doch bedeute sie keine Gleichschaltung, „schon gar nicht eine Gleichgültigkeit der Religionen untereinander“, sagte er am Mittwoch (24. September) in Fulda. Die Überzeugung vom Wahrheitsanspruch des eigenen Glaubens müsse mit der Bereitschaft und Öffnung zum Dialog mit den anderen Religionen einhergehen, betonte Lehmann bei der Vorstellung der zweiten aktualisierten Auflage der Arbeitshilfe „Leitlinien für das Gebet bei Treffen von Christen, Juden und Muslimen“.
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|  Prälat Dr. Karl Jüsten,
Leiter Katholisches Büro Berlin
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| Prälat Jüsten mahnt Religionsfreiheit in der Türkei an
Berlin (KNA) Der Leiter des Katholischen Büros bei der Bundesregierung, Prälat Dr. Karl Jüsten, hat mehr Rechte für die religiösen Minderheiten in der Türkei gefordert. Das Land müsse nicht nur die individuelle, sondern auch die kollektive Religionsfreiheit in der Verfassung und der gesellschaftlichen Wirklichkeit umsetzen, sagte Jüsten am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Das gelte für die christlichen Konfessionen wie für die Aleviten. Erst dann könne die Türkei ein möglicher Beitrittskandidat für die Europäische Union sein. Jüsten hatte von Samstag bis Mittwoch mit neun Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen und seinem evangelischen Amtskollegen Prälat Stephan Reimers im Rahmen einer Pilgerreise die Türkei besucht und sich gezielt über die Lage der Christen informiert. (KNA 04.09.2008)
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|  Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien
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| Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien erhält Augsburger Friedenspreis
Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien (61) ist Träger des diesjährigen Preises des Augsburger Friedensfests. Er werde für seine Verdienste um den Dialog mit den Religionen geehrt, teilte Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) bei einem Festakt am Freitag mit. Die mit 12.500 Euro dotierte Auszeichnung wird Prinz Hassan am 18. Oktober überreicht. (KNA 08.08.2008)
Lesen Sie weiter zu den Themen Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien erhält Augsburger Friedenspreis und interreligiöser Dialog.
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| Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs: Christlich islamischer Dialog auf europäischer Ebene
Das Jahr 2008 wurde zum „Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs“ erklärt. Die Kommission der Bischofskonferenz der Europäischen Union (COMECE) hat hierzu eine vierteilige Seminarreihe zum Thema „Islam, Christentum und Europa“ initiiert, die sie im Europäischen Parlament (Brüssel) gemeinsam mit der Kommission „Kirche und Gesellschaft“ der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), dem europäischen Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und in Zusammenarbeit mit einigen auf europäischer Ebene tätigen muslimischen Organisationen vorbereitet. (Europe Infos Nr. 105 Mai 2008)
Lesen Sie hier weiter zu den Themen interreligiöser Dialog im Europäischen Parlament und christlich islamischer Dialog.
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|  Syrischer Großmufti Scheich Ahmad Badr el Din Hassoun und Papst Benedikt XVI.
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| Syrischer Großmufti lädt Papst nach Damaskus ein
Der syrische Großmufti Scheich Ahmad Badr el Din Hassoun hat Papst Benedikt XVI. zum Paulus-Jahr nach Damaskus eingeladen. Die syrische Hauptstadt sei eine Metropole der arabischen Kultur und ein Zentrum des am 28. Juni eröffneten Paulus-Jahres, zitierte ihn der römische Pressedienst „Zenit“. „Ich wäre sehr froh, wenn der Heilige Vater in diesem Jahr unsere Einladung zu einem Besuch in Syrien annähme.
(KNA 01.08.2008)
Lesen Sie weiter über die Themen Syrischer Großmufti lädt Papst nach Damaskus ein und interreligiöser Dialog.
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|  Bischof Luigi Padovese
Apostolischer Vikar in Anatolien
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| Kommt die Kirche in Tarsus? Bischof Padovese sieht Grund zum Optimismus
In naher Zukunft könnte sich der Wunsch der Bischöfe nach einer neuen katholischen Kirche und einem Paulus-Pilgerzentrum in Tarsus erfüllen. Das glaubt der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, Bischof Luigi Padovese. Im Gespräch mit Journalisten zeigte er sich vorsichtig optimistisch, dass es in absehbarer Zeit zu konkreten Verhandlungen über ein Grundstück kommen könnte. Padovese wörtlich: „Vor einigen Tagen habe ich einen Brief vom Kultusministerium erhalten, aus dem eine gewisse Bereitschaft hervorgeht, über die Frage eines eigenen Grundstück zu verhandeln”. Derzeit warte er allerdings noch auf eine konkrete Einladung nach Ankara.
Lesen Sie mehr zum Thema Paulus Jahr 2008-2009 und christlich islamischer Dialog.
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| Prof. Troll zieht Zwischenbilanz im christlich islamischen Dialog
Der Brief der 138 muslimischen Gelehrten an die christlichen Religionsführer öffnet eine noch nie dagewesene Chance auf Dialog. Das sagt der Islamfachmann P. Christian Troll, der am Dienstag an der römischen Gregoriana-Universität einen Vortrag über den „Brief der 138“ hielt. Im Gespräch mit Radio Vatikan zieht der Jesuitenpater eine Zwischenbilanz über den Stand der Dinge im Dialog zwischen Christen und Muslimen.
Lesen Sie das Interview zum Thema interreligiöser Dialog. |
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|  Jean-Louis Kardinal Tauran
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| Vatikan und iranische Schiiten verabschieden 7 Punkte Papier gegen Gewalt
In der Zeit vom 28. bis 30. April 2008 trafen sich Vertreter des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog mit Vertretern des Centre for Inter-religious Dialogue of the Islamic Culture and Relations Organisation (Tehran, Iran) in Rom. Die Delegationen wurden angeführt von Jeans-Louis Kardinal Tauran und Dr. Mahdi MOSTAFAVI. Es ist das 6. Treffen der beiden Institutionen. Das nächste Treffen wird in zwei Jahren in Tehran stattfinden.
Lesen Sie über die Ergebnisse und die Teilnehmer des Treffen zwischen Vatikan und iranischen Schiiten und das Thema christlich islamischer Dialog.
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| Hünseler: Gemeinsame Erklärung von Vatikan und Schiiten ist wichtiges Zwischenergebnis
CIBEDO-Leiter Dr. Peter Hünseler ordnet im Interview mit der dpa die Wichtigkeit der gemeinsamen Erklärung von Vatikan und Schiiten gegen Gewalt ein. Unter der Überschrift "Glaube und Vernunft in Christentum und Islam" sei die Regensburger Rede des Papstes aus dem Jahr 2006 aufgegriffen worden.
Lesen Sie die dpa Meldung zu de Themen Vatikan und Schiiten veröffentlichen 7 Punkte Papier sowie interreligiöser Dialog. |
| Studie: Islamvereine weitgehend auf Deutschland hin ausgerichtet
Stuttgart (KNA) Islamische Vereinigungen haben sich einer Studie zufolge weitgehend auf Deutschland hin ausgerichtet und wollen zunehmend Teil der Gesellschaft sein. Das ergab das Forschungsprojekt „Gesellschaft gemeinsam gestalten - Islamische Vereinigungen als Partner in Baden- Württemberg“ der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das am Mittwoch in Stuttgart vorgestellt wurde. Merkmale für ein „Ankommen in Deutschland“ seien insbesondere, dass Vereinigungen immer mehr deutschsprachige Kontaktpersonen hätten, es einen Trend hin zu deutsprachigen Koranschulen gebe und sich Muslime für eine Imam-Ausbildung in Deutschland aussprächen, sagte Akademiereferent Hansjörg Schmid. Einzelne Vereine und Kommunen förderten bereits die Orientierungsfähigkeit ihrer Imame, indem sie ihnen die Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen ermöglichten. Islamischen Vereinigungen fehle es dennoch vielfach an Zugang zu kommunalen Strukturen und Ressourcen. Die Aufgeschlossenheit islamischer Vereinigungen brauche Resonanz von kommunalen und kirchlichen Einrichtungen, sagte der Akademiereferent. Nach den Angaben wurden erstmals in Baden-Württemberg Dialoge zwischen islamischen Vereinigungen, Kommunen und Kirchen wissenschaftlich ausgewertet.
Lesen Sie mehr zur Studie und den Themen islamische Vereinigungen in Baden-Württemberg und interreligiöser Dialog.
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| Prof. Heumanns Kritik am islamischen Religionsunterricht zurückgewiesen
Aloys Lögering ist Leiter des Pilotprojekts islamischer Religionsunterricht in Papenburg und Beauftragter für nicht-christliche Religionen im Bistum Osnabrück. Im KNA-Interwiev weist er die Kritik des evangelischen Religionspädagogen Jürgen Heumann zurück. Wir haben für Sie die verschiedenen Positionen zusammengestellt.
Lesen mehr über das Thema islamischer Religionsunterricht und interreligiöser Dialog.
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|  Weihbischof Hans-Jochen Jaschke
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| Weihbischof Jaschke für islamischen Religionsunterricht und Moscheebau
Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat sich für islamischen Religionsunterricht an Schulen und für den Bau von Moscheen ausgesprochen. "Das Grundrecht der Religionsfreiheit muss von Christen ganz hochgehalten werden", sagte er am Dienstagabend in Hannover bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er habe als Christ ein großes Interesse daran, dass Muslime, die in Deutschland leben, ihren Glauben nicht verlieren, sagte Jaschke: "Wer seinen Glauben verliert, der ist ohne Wurzeln."
Der Glaube müsse jedoch mit Freiheit und dem Verzicht auf Gewalt verbunden sein. Die Christen hätten in ihrer Geschichte gelernt, dass Toleranz lebensnotwendig sei. "Wo Religion mit Gewalt verbunden ist, führt sie in die Irre", so der Weihbischof.
Quelle: epd
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|  Erzbischof Robert Zollitsch
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| Erzbischof Robert Zollitsch für islamischen Religionsunterricht
Dortmund (KNA) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, plädiert für islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache. Voraussetzung sei, dass er „wie der katholische und der evangelische Religionsunterricht gemäß Artikel 7 des Grundgesetzes erteilt wird“, sagte er den „Ruhr Nachrichten“ (Mittwoch) in Dortmund. In dieser Form könne das Fach „einen wertvollen Beitrag“ für die Integration der Muslime leisten.
Lesen weiter zum Thema islamischer Religionsunterricht.
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|  Weihbischof Hans-Jochen Jaschke
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| Weihbischof Jaschke kritisiert Anti-Koran Film
Der bei der Deutschen Bischofskonferenz für den interreligiösen Dialog zuständige Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) den Anti-Koran Film des niederländischen Rechtspopulisten Wilders als völlig unangebracht kritisiert. „Ich warne in der gegenwärtigen Gefühlslage davor, an religiöse Gefühle zu rühren.“ Angriffe auf den Propheten und den Koran verletzen Muslime in ihren religiösen Gefühlen besonders stark.
„Auf der anderen Seite müssen wir das Recht haben, mit Verstand und kühlem Kopf auch über die Schattenseiten von Religionen zu sprechen“, so der Weihbischof wörtlich. Das gelte für Christen, aber auch für andere Weltanschauungen.
Niederländische Kirchen und der Muslimische Dachverband hatten im Vorfeld den Anti-Koran Film zurückgewiesen und zu gegenseitigem Respekt aufgerufen.
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|  Teilnehmer der Dritten Deutschen Islamkonferenz
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| Stimmen und Ergebnisse der 3. Deutschen Islamkonferenz
Die Deutsche Islamkonferenz (DIK) hat sich für einen islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, den Bau von Moscheen sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Muslimen und Sicherheitsbehörden ausgesprochen. Bei seiner dritten Vollversammlung verabschiedete das aus jeweils 15 Vertretern von Staat und Muslimen bestehende Gremium am Donnerstag in Berlin Empfehlungen für eine verbesserte Integration der 3,5 Millionen Muslime in Deutschland.
Lesen Sie mehr über die Ergebnisse der Deutschen Islamkonferenz (DIK).
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| Dr. Peter Hünseler: „Das Recht, Religion frei zu praktizieren“
CIBEDO-Leiter Dr. Peter Hünseler fordert im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger „das Recht, Religion frei zu praktizieren“. Die Forderung stellt Hünseler besonders vor dem Hintergrund des bevorrstehenden Paulus-Jahr für das die Kirche die Türkei um die Erlaubnis für ein Pilgerzentrum in der türkischen Stadt Tarsus gebeten hat.
Lesen Sie das Interview über die Religionsfreiheit in der Türkei hier.
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| Karl Kardinal Lehmann: Leitlinie zum Gebet beim Treffen von Christen, Juden und Muslimen in erster Lesung
Der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann hat sich zu der überarbeiteten Handreichung zum Gebet beim Treffen von Christen, Juden und Muslimen geäußert.
Lesen Sie weiter über die Leitlinie zum Gebet beim Treffen von Christen und Muslimen.
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|  Weihbischof Hans-Jochen Jaschke
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| Weihbischof Hans-Jochen Jaschke: Keine Abgrenzung zum Islam
Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat vor einer „ängstlichen Abgrenzung und Profilierung“ gegenüber dem Islam gewarnt. Der Dialog zwischen Islam und Christentum sollte vielmehr Respekt und Vertrauen fördern und ein freundschaftliches Miteinander begründen, sagte Jaschke am Freitag in Berlin. Die Menschen brauchten vertrauensvolle Begegnungen, die Fremdheit und Angst überwinden könnten. Jaschke ist in der Deutschen Bischofskonferenz für interreligiösen Dialog zuständig. Jaschke äußerte sich bei einer Festveranstaltung in der Katholischen Akademie zum 70. Geburtstag des Islamwissenschaftlers und Jesuitenpaters Christian Troll. Dieser zählt zu den renommiertesten Persönlichkeiten im christlich-islamischen Dialog. Im vergangenen Jahr zeichnete ihn das Zentralinstitut Islam-Archiv in Soest mit dem Friedenspreis aus, da er sich als „Brückenbauer zwischen der islamischen Welt und der römischen Kirche“ Verdienste erworben habe.
Quelle: KNA |
| Bischof Paul Hinder zur Lage der Christen in arabischen Ländern
Wie geht es aktuell den Christen in den Ländern arabischer Sprache? Können ihre Bischöfe überhaupt arbeiten, und wie steht es mit dem interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen? Um diese und viele Einzelfragen geht es dieser Tage im Vatikan beim Ad Limina-Besuch der Bischöfe des lateinischen Ritus aus den Ländern arabischer Sprache. Einer diese Oberhirten ist Bischof Paul Hinder von Arabien.
Lesen Sie das Interview zur Lage der Christen in arabischen Ländern oder hören Sie das Interview in unserer Mediathek.
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|  Christoph Kardinal Schönborn
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| Kardinal Schönborn setzt sich für den Religionsfrieden in Österreich ein
Der Vorsitzende der Öterreichischen Bischofskonferenz Christoph Kardinal Schönborn hat sich nach den FPÖ Attacken gegen den Islam zu Wort gemeldet:
"Der Islam ist in manchen Bundesländern die zweitgrößte Religion. Es muss auch hier gelingen, einen Weg des Miteinanders in Österreich zu gehen. Toleranz ist nicht selbstverständlich. Gegenseitige Achtung, aufeinander zugehen. Das Positive des anderen sehen. Konflikte benennen und bearbeiten. Sich ehrlich sagen, wo man miteinander Schwierigkeiten hat. Wird dieses Lernen auch zwischen Christen und Muslimen gelingen? Ich bin sicher: Die meisten auf beiden Seiten wollen das. Sie wollen in Frieden miteinander leben. Gott gebe es, dass die Störenfriede nicht die Oberhand bekommen. Wir werden alles dafür tun müssen!"
(Quelle: Tageszeitung Heute, 18.01.2008)
Lesen Sie in unserem Schwerpunkt Muslime in Österreich weitere Stimmen aus Kirchenkreisen und die Kolumne von Kardinal Schönborn im wortlaut.
In unserer Islam-Mediathek finden Sie einen Beitrag von einer ökumenischen Fachtagung in Wien mit weiteren Zurückweisungen der FPÖ-Attacken.
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| Als „absurd” hat der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle die Diskussion über die Höhe von Minaretten bezeichnet.
Muslimen den Bau von Moscheen zu gestatten, sei ein Signal dafür, dass man ihren Glauben nicht fürchte, so Trelle am Samstag in Hildesheim. Es sei ein biblisches Gebot, Fremde zu schützen, gleich welchen Glauben sie hätten. Gerade die katholische Kirche mit ihrem weltweiten Anspruch habe viel getan, um fremde Menschen zu integrieren, betonte Trelle. Der Hildesheimer Oberhirte ist auch Mitglied der Kommission für Migrationsfragen der Deutschen Bischofskonferenz.
Lesen Sie die offizielle Position der katholischen Kirche zum Moscheebau.
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|  Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst
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| „Interreligiöser Dialog ist Chance und Notwendigkeit“
Wertevermittlung in einer Gesellschaft braucht eine Kooperation von Staat und Kirche. Das hat der neue Bischof von Limburg, Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, bei seiner offiziellen Vereidigung in der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden am Donnerstag, 10. Januar, hervorgehoben. In Gegenwart des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck leistete er den Treueeid. Er wird am 20.01.2008 in Limburg als Bischof eingeführt.
„Ich verstehe den interreligiösen Dialog, wie er uns gerade in den großstädtischen Lebenswelten von Frankfurt und Wiesbaden, aber auch zunehmend auf dem Land aufgegeben ist, als die Chance und Notwendigkeit zur Begegnung miteinander, aus der ein Interesse aneinander und eine Aufmerksamkeit füreinander wachsen kann“
Lesen Sie weiter zum Thema interreligiöser Dialog. |
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|  Prof. P. Christian W. Troll SJ
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| Prof. Troll: Keine Begrenzung für Moscheen - Verwaltungsvorgaben einzige Grenze
Der Jesuitenpater und Religionswissenschaftler Christian Troll empfindet die Diskussion über die Größe und Ausstattung von Moscheen in Deutschland nach eigenen Worten als kleinkariert. "Die Muslime haben politisch gesehen das Recht, ihre Moscheen so zu bauen, wie sie wollen", sagte Troll im Deutschlandradio Kultur am 24.12.2007.
Lesen Sie weiter zum Thema Moscheebau.
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| FIOE: Muslime in Europa unterzeichnen Charta der Werte
400 sunnitische Islamverbände aus ganz Europa haben eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. In der so genannten Charta der Werte fordert die Föderation islamischer Organisationen in Europa (FIOE) in Brüssel eine positive Integration des Islam in die europäische Gesellschaft. Das 26-Punkte-Programm ist ein Dialogangebot und richtet sich in erster Linie an die Europäer, sagt der Islamfachmann und ehemalige CIBEDO-Direktor Pater Hans Vöcking.
Lesen Sie das Interview mit Pater Hans Vöcking hier.
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| Neue Studie: Deutsche sind religiöser als angenommen Berlin
(KNA) Wenige Tage vor Weihnachten sieht eine Studie die Religion in Deutschland nicht auf dem Rückzug. Die Deutschen seien sogar religiöser als angenommen. Dabei ist Religiosität aber vielfältiger als früher und nicht unbedingt an die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft gebunden. Der erstmals erstellte „Religionsmonitor“, den die Bertelsmann-Stiftung am Dienstag in Berlin vorlegen will, stuft rund 70 Prozent der Bevölkerung als religiös ein. Jeder Fünfte gilt als sogar „hochreligiös“; für sein Leben haben Religion und Glaube einen enorm hohen Stellenwert. Dieser Anteil ist unter Katholiken annähernd doppelt so hoch wie unter evangelischen Christen. 28 Prozent der Deutschen weisen keine religiöse Dimension auf. Martin Rieger, Projektleiter der Bertelsmann-Stiftung, spricht angesichts der Ergebnisse von einer „großen Stabilität des religiösen Bewusstseins in breiten Bevölkerungsschichten“.
Hören Sie das Interview mit dem Projektleiter der Studie Martin Rieger beim Domradio.
Mehr Information zur Stduie erfahren Sie unter Religionsmonitor.
Lesen Sie hier weiter die Nachricht von KNA.
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| Prälat Karl Jüsten zur Studie Religionsmonitor 2008
„Wir freuen uns, dass in den Tiefen der Gesellschaft eine viel tiefere Religiosität herrscht als immer angenommen“, erklärte der Leiter des Katholischen Büros bei der Bundesregierung, Prälat Karl Jüsten, im ZDF-Morgenmagazin. Zugleich betonte er, dass viele Menschen bei der Suche nach dem Sinn des Lebens automatisch zu Gott fänden, aber nicht unbedingt zur kirchlichen Religiosität. Es müsse Aufgabe der katholischen Kirche sein, diese Menschen anzusprechen, „damit sie zu uns als Kirche finden“. Oft mangele es vor allem bei jungen Menschen an Wissen über den Glauben. „Wir müssen wieder besser vermitteln: Was sind eigentlich die Werte und Inhalte des Christentums“, so Jüsten.
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| Schick: DITIB soll Kirchen in der Türkei unterstützen
Bamberg (KNA) Der für Weltkirche-Fragen zuständige Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen in Deutschland (Ditib) aufgefordert, eine Anerkennung der Kirche als Institution öffentlichen Rechts in der Türkei zu unterstützen. Die Organisation müsse sich dafür einsetzen, dass die Kirche dort „die gleichen Rechte bekommt wie die Ditib sie in Deutschland genießt“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz am Dienstag im Interview der KNA in Bamberg. Schick besuchte in der vergangenen Woche mehrere Bischöfe in der Türkei. Die Christen in dem Land befänden sich immer noch in einer schwierigen Situation und versuchten, jede Konfrontation zu vermeiden. Gleichzeitig setzten sie auf die Unterstützung durch die europäischen Katholiken und die Beitrittsverhandlungen mit der EU. Anlässlich des Paulusjahrs 2008 rief Schick zu Pilgerreisen in die Türkei auf. Trotz mancher in Aussicht gestellten Erleichterung sei es immer noch schwer, Gottesdienste an den Stätten der Paulusverehrung zu feiern. Die Reisen könnten sowohl dem Christsein als auch der Ökumene und dem interreligiösen Dialog neue Impulse geben, sagte der Erzbischof. Er selbst werde kommendes Jahr in die Türkei fahren. Das Paulusjahr wird anlässlich der Geburt des Völkerapostels vor 2.000 Jahren begangen. Das genaue Geburtsdatum des aus Tarsus in der heutigen Südtürkei stammenden Missionars ist unbekannt. Allgemein wird es zwischen den Jahren sieben und zehn nach Christus angesetzt.
Lesen Sie das Interview zum Thema DITIB soll Pilgerzentrum zum Paulus Jahr unterstützen und christlich islamischer Dialog.
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| Interreligiöser Dialog gehört in den Alltag
Plädoyer des Direktors des Päpstlichen Instituts für Arabische und Islamische Studien
ROM (ZENIT.org).- Interreligiöser Dialog müsse in die alltäglichen zwischenmenschlichen Beziehungen Einzug halten und zu verstärkter Zusammenarbeit veranlassen, mahnte Pater Miguel Ángel Ayuso Guixot, Direktor des Päpstlichen Instituts für Arabische und Islamische Studien, bei der Eröffnungsveranstaltung des neuen akademischen Jahres an der Päpstlichen Theologischen Fakultät Marianum.
Der Geistliche betonte mit Verweis auf die Konzilserklärung Nostra aetate, dass „die Zusammenarbeit zwischen kulturellen und religiösen Gruppen absolut erforderlich ist, um alle Formen von Spannung in der Gesellschaft zu überwinden und somit in der Hoffnung auf Kameradschaft und Frieden leben zu können.“
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Themen: christlich islamischer Dialog, interreligiöser Dialog, Kirche, Islam, Christentum 
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