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Algermissen: Erstarken des Islam wird Ökumene beschleunigen

08. Februar 2018
Algermissen, Islam, Ökumene

Fulda (KNA) Bischof Heinz Josef Algermissen: Erstarken des Islam wird Ökumene beschleunigen.

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen geht davon aus, dass eine Zunahme der muslimischen Bevölkerung den Druck auf die christlichen Kirchen zur Überwindung ihrer Trennung erhöhen wird. “Das Erstarken des Islam in der westlichen Welt wird letztlich zu einer Beschleunigung der ökumenischen Bemühungen führen müssen”, sagte Algermissen am Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). “Insofern wäre es noch wichtiger, dass wir auf dem Weg zur Einheit vorankommen, die Spaltung überwinden”, betonte der stellvertretende Vorsitzende der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Es sei “ein großes Problem, dass in der Zeit, da der Islam in unserem Land zahlenmäßig viel stärker geworden ist, die Zahl der Christen, die ihren Glauben praktizieren, signifikant abnimmt”, sagte Algermissen.  Angst vor dem Islam sei vielfach “das unbewusste Eingeständnis der eigenen Glaubensschwäche”, erklärte der katholische Geistliche. “Dass Muslime uns ‘überfremden’, ist zu einem Teil die Sorge derer, die selbst nicht mehr ihren christlichen Glauben leben.” Materialismus und “praktischer Atheismus” nähmen zu.

Einen Grund für den Unglauben vieler Menschen sieht Algermissen darin, “dass die Kirchen nicht eins sind”. Es sei eine bedrängende Frage, wie die Kirche ihre biblische Sendung wahrnehmen könne, wenn “der Skandal der Kirchenspaltung fortbesteht”.  Mit einer “versöhnten Verschiedenheit” von katholischer Kirche und reformatorischen Kirchen wolle er sich nicht abfinden, sagte Algermissen. “Das kann nur ein Zwischenergebnis sein, bestenfalls eine erste Halbzeit. Aber wenn das das Ende des Spiels wäre, wäre es für mich wie eine Bankrotterklärung.” Algermissen, seit 2001 Fuldaer Bischof, wird am 15. Februar 75 Jahre alt und hat damit bereits sein Rücktrittsgesuch in Rom eingereicht. Mit der Annahme durch Papst Franziskus wird aber erst in einigen Wochen gerechnet.

(KNA – skmkp-89-00148)

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