• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Mindestens 950 Angriffe auf Muslime und Moscheen im Jahr 2017

06. März 2018
Angriffe, Moschee, Muslime

Osnabrück/Köln (KNA) Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland mindestens 950 Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen wie Moscheen.

Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, wie die “Neue Osnabrücker Zeitung” am Wochenende berichtete. Demnach wurden dabei 33 Menschen verletzt; die Behörden registrierten allein knapp 60 Anschläge, Schmierereien und Schändungen, etwa mit Schweineblut, auf Moscheen und sonstige islamische Einrichtungen. In fast allen Fällen waren den Angaben zufolge die Täter Rechtsextreme. Da die Behörden Daten zu islamfeindlichen Straftaten erst seit Jahresbeginn 2017 auswerten, gibt es keine Vergleichszahlen aus dem Jahr 2016. Zu den erfassten Straftaten zählen Hetze gegen Muslime oder muslimische Flüchtlinge im Netz – sogenannte Hasskommentare -, Drohbriefe, Angriffe auf Kopftuch tragende Frauen oder muslimische Männer auf der Straße, aber auch Sachbeschädigung und NaziSchmierereien an Häusern und Moscheen.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, geht davon aus, dass die Statistik nicht alle Delikte erfasst und so die Wirklichkeit nur in Teilen abgebildet wird. “Es gibt ein großes Dunkelfeld, weil die Behörden, also Polizei und Staatsanwaltschaften, noch nicht dafür sensibilisiert sind und deshalb viele Fälle in der Statistik nicht auftauchen”, sagte er der Zeitung. Zudem würden Betroffene häufig keine Anzeige erstatten. Der Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, Burhan Kesici, bemängelte die Ergebnisse von Ermittlungen bei islamfeindlichen Straftaten. Wiederholungstaten zeigten, welche Auswirkungen es habe, wenn eine vollständige Aufklärung ausbleibe. “Täter sowie potenzielle Täter wiegen sich in Sicherheit und können weiter Anschläge verüben, ohne befürchten zu müssen, dass sie zur Rechenschaft gezogen werden”, sagte Kesici.

Dieser Teufelskreis müsse von den Sicherheitsbehörden durchbrochen werden. “Politik und Behörden müssen das Phänomen der Angriffe auf Moscheen ernster nehmen als bisher und ihre Ermittlungsarbeit intensivieren.” Laut “Neuer Osnabrücker Zeitung” entspannte sich die Lage jedoch zum Jahresende etwas. Nach vorläufigen Zahlen gab es im vierten Quartal 167 registrierte Vorfälle, davon fünf Angriffe auf Moscheen und muslimische Religionsstätten. Das ist deutlich weniger als noch im dritten Quartal mit 288 Vorfällen. Die innenpolitische Expertin der Linken im Bundestag, Ulla Jelpke, sagte: “Das ist zwar erfreulich, aber kein Grund zur Entwarnung.” Jelpke befürchtet mit Blick auf die AfD, dass sich eine muslimfeindliche Stimmung in Deutschland verfestigt: “Die Islamhasser haben inzwischen den Sprung von der Straße in den Bundestag geschafft und tragen von der Parlamentstribüne zur Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas gegenüber muslimischem Leben in Deutschland bei.”

(KNA – sknko-89-00037)

Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
  • Wenn Religion den Krieg befeuern soll
  • CIBEDO-Beiträge 1/2026 ist im Druck
  • Arabische Länder verurteilen Bruch von Religionsfreiheit in Jerusalem
  • Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime – Frieden im Fokus
  • Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase
  • Islamisches Fest des Fastenbrechens beginnt an diesem Freitag

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 1/2026 ist im Druck
31. März 2026
Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime - Frieden im Fokus
27. März 2026

Nachrichten

Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
14. Apr. 2026
Wenn Religion den Krieg befeuern soll
09. Apr. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.