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“House of one”: NS-Vergangenheit der Petrikirche wird erforscht

23. April 2021
Berlin, House of one, Interreligiöser Dialog, Nationalsozialismus, Petri-Kirche, Vergangenheit

Berlin (KNA) Die NS-Vergangenheit des Berliner Geistlichen und SA-Mitglieds Walter Hoff (1890-1977) wird erforscht. Das kündigten das Berliner Mehrreligionenhaus “House of One” sowie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am Donnerstag an.

Der Historiker Manfred Gailus wird demnach das Wirken des antisemitischen Geistlichen Hoff als Pfarrer der Petrikirche untersuchen. Wo das von Juden, Christen und Muslimen gemeinsam geplante Haus auf dem Petriplatz in Berlin entstehen soll, predigte der “glühende Antisemit” Hoff zu NS-Zeiten.

Die evangelische Petrikirche, auf deren Fundamenten das “House of One” erwächst, wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und in den 1960er Jahren abgerissen. “Wir wollen mit der langjährigen Tradition des Wegschauens brechen”, sagte Rabbiner Andreas Nachama vom House of One, der auch Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland ist. Der Verwaltungsdirektor der Stiftung House of One, Roland Stolte, betonte: “Ein geschichtsloser interreligiöser Dialog wäre substanzlos und naiv. Deshalb muss auch das Wirken von Walter Hoff zum Thema werden.”

Gailus’ Untersuchung soll demnach auch den “problematischen Umgang der Kirche mit Pfarrer Hoff in der Nachkriegszeit” thematisieren. Obwohl der Geistliche in einem Brief aus dem Jahr 1943 prahlte, dass er als Offizier in Weißrussland “eine erhebliche Anzahl von Juden, nämlich viele Hunderte, habe liquidieren helfen”, wurde dieser Tatbestand im Rahmen eines Disziplinarverfahrens in den Nachkriegsjahren nicht konsequent verfolgt. Stattdessen wurde Hoff 1957 rehabilitiert.

Träger des Projekts “House of one” sind die evangelische Kirchengemeinde Sankt Petri-Sankt Marien, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, das Abraham Geiger Kolleg und der muslimische Verein Forum Dialog. Der Sakralbau wird eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee unter einem Dach umfassen. Baustart ist der 27. Mai.

© KNA

Beitragsbild: anncapictures via Pixabay

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