• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Menschenrechtler werfen Türkei Islamisierung in Nordsyrien vor

02. Juni 2021
Afrin, Diyanet, GfbV, Jesiden, Kamal Sido, Koranschule, Syrien, Türkei

Göttingen (KNA) Menschenrechtler werfen der Türkei eine gezielte Islamisierung der nordsyrischen Region Afrin vor. Die Türkische Religionsbehörde Diyanet lasse vermehrt Moscheen in yezidischen Dörfern errichten, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Damit versuche der türkische Staat die Islamisierung der einst multi-religiösen Region voranzutreiben und eine besonders radikale Auslegung des sunnitischen Islam zu verbreiten.

Die Bevölkerung Afrins sei einst zu mindestens 96 Prozent kurdisch gewesen, erläuterte Nahost-Experte Kamal Sido. Sie seien überwiegend moderat-sunnitische Muslime gewesen. Nach der türkischen Besatzung seien die meisten vertrieben und durch radikale Muslime ersetzt worden, so dass der Anteil der kurdischen Bevölkerung auf etwa 25 Prozent gesunken sei. Auch ein Großteil der yesidischen Einwohner sei vertrieben worden. “Somit steht die Türkei kurz davor, eines ihrer wichtigsten Ziele zu erreichen: Afrin kurdenfrei zu machen”, erklärte Sido.

Was in den Moscheen und neuen Koranschulen in Afrin gepredigt werde, bestimme das türkische Diyanet, so die GfbV. “Oft müssen schon kleine Mädchen ein Kopftuch tragen. Währen des letzten Gaza-Krieges wurde an den Moscheen zudem massiv gegen Israel und Juden gehetzt”, fügte Sido hinzu. “Vor diesem Hintergrund ist es besonders unverständlich, dass diese türkische Behörde nun in Deutschland ganz offiziell Einfluss auf den islamischen Religionsunterricht bekommen soll.”

Der deutsch-türkische Islamverband Ditib sei kein liberaler Verband, sondern propagiere einen radikalen Islam, so die GfbV. Während des Angriffs auf Afrin sei in fast allen Ditib-Moschen in Deutschland für den Sieg der Besatzungsarmee gebetet worden.

© KNA

Beitragsbild: Michael Gaida via Pixabay

Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
  • Wenn Religion den Krieg befeuern soll
  • CIBEDO-Beiträge 1/2026 ist im Druck
  • Arabische Länder verurteilen Bruch von Religionsfreiheit in Jerusalem
  • Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime – Frieden im Fokus
  • Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase
  • Islamisches Fest des Fastenbrechens beginnt an diesem Freitag

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 1/2026 ist im Druck
31. März 2026
Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime - Frieden im Fokus
27. März 2026

Nachrichten

Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
14. Apr. 2026
Wenn Religion den Krieg befeuern soll
09. Apr. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.