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Religionen in Osttimor wollen gemeinsam Tourismus stärken

23. Mai 2019
Dili, interreligiös, Religion, Tourismus
Frieden schaffen ist Teamwork. Bild: Pixabay

Dili (KNA) Zur Entwicklung eines “Religionstourismus” wollen die Glaubensgemeinschaften im mehrheitlich katholischen Osttimor künftig zusammenarbeiten. Das haben Katholiken, Protestanten, Muslime, Konfuzianer, Buddhisten und Hindus auf ihrer Konferenz “Frieden, Harmonie, Gemeinschaft: Tourismusentwicklung auf der Grundlage des Glaubens” in Dili beschlossen, wie der asiatische katholische Pressedienst Ucanews am Mittwoch berichtete.

Das 2002 unabhängig gewordene Osttimor verfügt über Einnahmen aus den reichen Öl- und Gasvorkommen. Andere Wirtschaftssektoren wie der Tourismus sind jedoch unterentwickelt. Nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin leben 37 Prozent der rund 1,3 Millionen Einwohner unter der Armutsgrenze von 1,25 US-Dollar pro Tag.

Pater Angelo Salsinha hob gegenüber Ucanews die für katholische Pilger interessanten Ziele in Osttimor wie die historischen Kirchen aus der portugiesischen Kolonialzeit sowie die Fingerreliquie, die vom Heiligen Antonius stammen soll, hervor. Salsinha repräsentierte bei der Konferenz die katholischen Bistümer von Osttimor. Gut 97 Prozent der Osttimoresen sind Katholiken. Daneben gibt es kleine Minderheiten von Muslimen, Protestanten, Buddhisten und Hindus.

Der muslimische Vertreter Abdulah Said Sagran begrüßte die Zusammenarbeit der Religionen und erinnerte daran, dass Anfang der 1970er Jahre der damalige Bischof von Dili, Jaime Garcia Goulart, Baumaterial für die Renovierung der An Nur Moschee in Dili gespendet habe. “Das ist doch eine gute Geschichte”, sagte Sagran.

Siu Peng Lay regte als Vertreter der kleinen konfuzianischen Gemeinschaft an, für chinesische Touristen aus Singapur, Hongkong und Taiwan ein Denkmal für die chinesischstämmigen “Märtyrer” zu errichten, die bei der Invasion Osttimors durch Indonesien im Jahr 1975 getötet worden seien.

Im Namen der Animisten unter den Ureinwohner betonte der Stammesführer Paulo Doutel Sarmneto die Bedeutung des Schutzes ihres religiösen und kulturellen Erbes für den Tourismus.

1515 gründete Portugal die Kolonie Portugiesisch-Timor, das heutige Osttimor. Westtimor war in der Hand der holländischen Kolonialmacht. 1975 begann Indonesien mit der Invasion von Osttimor. Nach einem langen, blutigen Befreiungskrieg gegen die indonesische Besatzungsmacht wurde Osttimor am 20. Mai 2002 unabhängig.

(KNA - tkpmm-89-00110)
Foto: Pixabay
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