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Ägyptens Präsident Al-Sisi warnt vor falschen Islaminterpretationen

29. Januar 2020
Ägypten, Al-Sisi, Islaminterpretation

Kairo (KNA) Ägyptens Präsident Abdel-Fattah Al-Sisi fordert islamische Institutionen zur Erneuerung des religiösen Diskurses auf. Andernfalls drohe die Jugend von falschen Interpretationen des Koran und der Sunna beeinflusst zu werden, sagte er laut Medien in einer am Donnerstag von Ministerpräsident Mustafa Madbuli verlesenen Rede vor Teilnehmern einer Konferenz zur islamischen Erneuerung an der Kairoer sunnitischen Lehranstalt Al-Azhar. Al-Sisi äußert darin auch den Wunsch, aus der bis Dienstag dauernden Konferenz eine jährliche Veranstaltung zu machen.

Fehlstellungen, Frauen- und Familienfrage, akademische Einrichtungen

Zu den Themenkreisen gehören demnach eine Erneuerung des religiösen Diskurses, die Widerlegung von Fehlvorstellungen des Islam, Frauen- und Familienfragen sowie die Rolle religiöser,  akademischer und internationaler Einrichtungen. An der Konferenz nehmen neben Al-Sisi und dem Großimam der Kairoer Al-Azhar-Moschee Ahmad Mohammad Al-Tayyeb auch Vertreter des ägyptischen Ministeriums für religiöse Stiftungen (Awqaf) sowie der ägyptischen Fatwa-Behörde teil.

Die Erneuerung gelte nicht den Prinzipien der Religion oder des Glaubens, sondern es gehe um Erneuerungen auf dem Gebiet der Rechtsprechung in zwischenmenschlichen Handlungen sowie der Wissenschaft, sagte Madbuli. “Unsere Überzeugungen sind festgelegt (…), aber wir bemühen uns um Veränderung entsprechend der Entwicklung der Fatwas, die sich von Land zu Land und von Zeit zu Zeit ändert und von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist”, so der Ministerpräsident.

Erneuerung von reformierten Islamwissenschaftlern

Der Großimam der Kairoer Al-Azhar-Moschee, Ahmad Mohammad Al-Tayyeb, merkte laut Bericht der Onlinezeitung “Egypt Today” an, eine Erneuerung des islamischen Denkens müsse von reformierten Islamwissenschaftlern kommen. Dabei dürfe der Glaube nicht verfälscht oder teilweise aufgehoben werden; es gehe darum aufzuheben, was für eine frühere Zeit galt, aber für die Gegenwart ungeeignet sei.

Kritik übte Al-Tayyeb sowohl an religiösem Extremismus, der nicht den Islam repräsentiere, wie auch an Gruppen, die nach einer Verwestlichung strebten. Jugendliche sähen sich zwischen Extremismus und Modernismus oft gezwungen, zwischen Intoleranz, Hass und Ablehnung des anderen einerseits und Leere und kulturellem Suizid andererseits zu wählen.

Die Al-Azhar-Moschee ist älteste Moschee Kairos und eines der bedeutendsten islamischen Gotteshäuser Ägyptens. Angegliedert ist eine Universität mit heute rund 20.000 Studienplätzen, die zu den wichtigsten Lehrautoritäten des sunnitischen Islam zählt.

© KNA. Alle Rechte vorbehalten. (KNA - kklmr-89-00177)
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