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Zentralrat der Muslime fordert mehr Schutz für Moscheen

25. Oktober 2021
Aiman Mayzek, Islamfeindliche Straftaten, Zentralrat der Muslime

Berlin (KNA) Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat mehr Schutz für Moscheen gefordert. Insbesondere größere muslimische Einrichtungen sollten zu größeren Veranstaltungen wie etwa dem Freitagsgebet sichtbar geschützt werden, forderte Mazyek am Donnerstag in Berlin. Eine “Atmosphäre des Laisser-faire” würde potenzielle Täter “geradezu animieren”, Übergriffe und Anschläge zu verüben. Man solle sich im Klaren sein, dass es zu den Strategien von Rechtsextremisten gehöre, Moscheen anzugreifen. Nötig sei ein Umdenken bei den Sicherheitsbehörden.

Im vergangenen Jahr haben die deutschen Sicherheitsbehörden bundesweit 103 Straftaten gegen Moscheen erfasst. Fast drei Viertel wurden als rechts motiviert gewertet. Insgesamt registrierten die Behörden 1.026 Straftaten mit islamfeindlichem Hintergrund, etwa acht Prozent mehr als im Vorjahr. Davon wurden 92 Prozent dem rechten Spektrum zugeordnet.

Staatliche Maßnahmen würden dieser Entwicklung hinterherlaufen, kritisierte Mazyek bei einem Pressegespräch des Mediendienstes Integration. Er bemängelte beispielsweise, dass eine Moschee in Halle trotz wiederholter Angriffe erst nach dem Anschlag auf die Synagoge in der Stadt im Jahr 2019 rund um die Uhr bewacht werde. Viele Moscheegemeinden hätten schon eigene private Maßnahmen umgesetzt, weil sie sich alleingelassen fühlten. Der Terroranschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch im März 2019 sei auch in Deutschland für viele Gemeinden ein Wendepunkt gewesen.

Am wichtigsten sei aber zunächst das direkte Gespräch zwischen Staatsschutz, Polizei und Gemeinde, meinte Mazyek. Dies habe sich in Teilen in den vergangenen Jahren bereits verbessert. So würden etwa in Pilotprojekten in Rheinland-Pfalz sogenannte Sicherheitsscouts in den Gemeinden durch die Polizei sensibilisiert und vorbereitet. Insgesamt sei Prävention wichtig.

© KNA

Beitragsbild: Antranias via Pixabay

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