Mehr als 700 Moscheen öffnen am 3. Oktober ihre Türen
Der Termin liegt bewusst auf dem 3. Oktober: Der Tag der offenen Moschee soll auch die Zugehörigkeit von Muslimen zu Deutschland betonen. In diesem Jahr öffnen dafür mehr als 700 islamische Gotteshäuser ihre Türen.
Köln (KNA) Mehr als 700 Moscheen in Deutschland öffnen am Samstag ihre Türen für Besucher. Der bundesweite Tag der offenen Moschee findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Unter dem Motto „Moscheen als Träger gesellschaftlicher Verfasstheit“ laden muslimische Gemeinden zu Führungen, Gesprächen und Diskussionsveranstaltungen ein.
Im Mittelpunkt steht nach Angaben des Koordinationsrats der Muslime (KRM) die gesellschaftliche Rolle muslimischer Gemeinden und Institutionen. Moscheen seien nicht nur Orte des Gebets und der Spiritualität, sondern unter anderem auch der Bildung, Beratung, Jugendarbeit, Nachbarschaft und des gesellschaftlichen Dialogs. Der Aktionstag nehme zugleich das 77-jährige Bestehen des Grundgesetzes in den Blick.
Der bundesweite Tag der offenen Moschee wurde 1997 auf Initiative des Zentralrats der Muslime in Deutschland ins Leben gerufen. Seither findet er jährlich am 3. Oktober statt. Mit der Wahl des Tags der Deutschen Einheit wollten die beteiligten muslimischen Verbände die Zugehörigkeit der Muslime zu Deutschland unterstreichen.
Seit 2007 wird der Aktionstag vom Koordinationsrat der Muslime organisiert. Ziel ist es, Begegnungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu ermöglichen und über islamisches Gemeindeleben und Glaubenspraxis zu informieren.
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