Interreligiöse Tagung über Antisemitismus, Zusammenhalt und Israel

Was können Christen, Juden und Muslime tun, um Konikten in der Gesellschaft zu begegnen? Auf einer zweitägigen
Konferenz in Bonn soll das ausgelotet werden – und auch, welche Rolle religiöse Ansätze spielen können.

Bonn (KNA) Christen, Juden und Muslime beraten an diesem Freitag in Bonn, wie trotz Konflikten gesellschaftlicher
Zusammenhalt möglich ist. Sie wollen bis Samstag über die Lage in Israel diskutieren und auch einen Blick auf Deutschland werfen.

Unter anderem geht es um Antisemitismus aus dem linken Spektrum und um Konflikte an Universitäten. Darüber hinaus steht die Frage im Raum, wie Zugänge der drei Religionen zum Heiligen Land für den interreligiösen Dialog und das Zusammenleben genutzt werden können. Hintergrund ist die Situation seit dem Terrorangri“ der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem folgenden Gazakrieg. Die Studientagung wird vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ausgerichtet.

Erwartet werden unter anderem der Judaist Christian Rutishauser, diesjähriger Träger der Buber-RosenzweigMedaille, der Berliner Rabbiner Andreas Nachama sowie Mouhanad Khorchide, künftiger Dekan der geplanten bundesweit ersten islamisch-theologischen Fakultät an einer staatlichen Hochschule in Münster.

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