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Blutrotes Kolosseum erinnert an verfolgte Christen

23. Februar 2018
Kolosseum, Minderheiten, Rom, Verfolgte Christen

Rom (KNA) Rom wird am Samstagabend den 24.2., ganz in Rot getaucht, als Erinnerung an vefolgte Christen.

Um auf verfolgte Christen in aller Welt aufmerksam zu machen, wird das Kolosseum in Rom am Samstagabend (24.2.) in blutrotes Licht getaucht. Zeitgleich werden zwei weitere christliche Gotteshäuser an Symbolorten der Christenverfolgung rot angeleuchtet: die Paulus-Kathedrale in Mossul und die maronitischen Elias-Kirche in Aleppo. Das teilte die italienische Sektion des Päpstlichen Hilfswerks “Kirche in Not” in Rom mit. Demnach findet am Samstag in Rom auf dem Largo Gaetana Agnesi in unmittelbarer Nähe des Kolosseums eine Kundgebung für verfolgte Christen statt.

Teilnehmer unter anderen sind der Präsident des EU-Parlaments Antonio Tajani und der Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Bischof Nunzio Galantino. Der Mann und die Tochter der in Pakistan wegen Blasphemie zum Tod verurteilten Katholikin Asia Bibi, Ashiq Masih und Eisham Ashiq, sollen ebenso wie die von Islamisten entführte und vergewaltigte nigerianische Katholikin Rebecca Bitrus über die Lage verfolgter Christen berichten. “Kirche in Not”-Italien hatte erstmals im April 2016 eine Beleuchtungsaktion für verfolgte Christen durchgeführt. Damals wurde der Trevi-Brunnen angestrahlt.

(KNA – skmks-89-00058)

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