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Drei Deutsche werden Ehrendoktor an Universität Ankara

25. September 2018
Deutsche Wissenschaftler, Hartmut Fueß, Martin Thurner, Mathias Rohe, Universität Ankara

Ankara/München (KNA) Drei deutsche Wissenschaftler erhalten am Donnerstag die Ehrendoktorwürde der Universität Ankara. Unter ihnen ist mit dem Münchner Martin Thurner (48) erstmals auch ein christlicher Theologe. Ausgezeichnet werden außerdem der Erlanger Jurist und Islamwissenschaftler Mathias Rohe (58) sowie der Darmstädter Materialwissenschaftler Hartmut Fueß (77). Die Verleihung nimmt Rektor Erkan Ibis vor. Die 1946 gegründete Universität in der türkischen Hauptstadt ist eine der ältesten staatlichen Hochschulen des Landes.

Thurner stammt aus Südtirol und ist seit 2014 akademischer Direktor des Martin-Grabmann Forschungsinstituts der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ebenfalls seit vier Jahren führt er ehrenamtlich den Vorsitz der Eugen-Biser-Stiftung, die seit 2005 Kontakte zur islamischtheologischen Fakultät in Ankara unterhält. Der katholische Spezialist für mittelalterliche Philosophie war von Anfang an dabei.

Aus den regelmäßigen Begegnungen ging ein bahnbrechendes zweibändiges Lexikon hervor. Darin stellten erstmals in der Geschichte des Islams und des Christentums Theologen Grundbegriffe ihrer jeweiligen Religion in einem gemeinsamen Buch vor. Das Lexikon erschien 2013 auf Deutsch und Türkisch. Ein Jahr später, als Papst Franziskus die Türkei besuchte, überreichte ihm Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ein Exemplar als Gastgeschenk. In Kürze erscheint im Verlag Herder eine arabische Übersetzung, die vor allem für die Integration von Zuwanderern in Deutschland eingesetzt werden soll.

Im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) bezeichnete Thurner am Montag die gegenwärtige Situation des Islam als “Tragödie”. Gewaltbereite extremistische Strömungen dominierten das Bild in der Öffentlichkeit. Dabei gebe es in der islamischen Tradition auch eine große wissenschaftliche und spirituelle Aufgeschlossenheit, die für ein friedliches Zusammenleben fruchtbar gemacht werden sollte. Es gelte, an diese “verdrängten Potenziale” anzuknüpfen, “ohne die problematischen Erscheinungsweisen zu negieren”. Dafür sei es wichtig, auch andere Seiten des Islams kennenzulernen.

So lade etwa der Koran seine Leser ein, die Offenbarung durch Einsatz ihrer Vernunft kritisch zu überprüfen, sagte Thurner. “Wenn wir sagen, der Islam braucht Aufklärung und Modernisierung, dann muss das ihm nicht von außen aufgestülpt werden.” Der katholische Theologe berichtete, bei Projekten der Biser-Stiftung an deutschen Schulen habe er noch nie vorurteilsbehaftete polemische Diskussionen über den Islam erlebt. Das stimme ihn optimistisch.

(KNA – sktmo-89-00097)

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