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Caritas Italien legt Migrationsbericht 2018-2019 vor

01. Oktober 2019
Caritas, Italien, Migranten
"Migrant Mother". Bild: Pixabay

Rom (KNA) Angesichts gewachsener Feindseligkeiten und Hasskommentare gegenüber Migranten in Italien hat die Kirche die neue Regierung aufgefordert, mehr für die Integration zu tun. Anders als die oft behauptete “Invasion” von Migranten belegten die Zahlen eine gegenteilige Entwicklung, heißt es im aktuellen Einwanderungsbericht der italienischen Caritas und der “Stiftung Migrantes”, der am Freitag in Rom vorgestellt wurde.

Der 28. Migrationsbericht unter dem Titel “Non si tratta solo di migranti” (Es geht nicht nur um Migranten) kritisiert die von der Vorgängerregierung unter Innenminister Matteo Salvini (Lega) eingeführten Sicherheitsgesetze. Diese hätten “restriktive Änderungen” eingeführt, “unangemessene Vereinfachungen” vorgeschlagen und zu einer “Gefährdung der Rechte zahlreicher Personen” geführt, die dadurch noch weiter an den Rand gedrängt worden seien.

Der vorgelegten Statistik zufolge leben gut 5,2 Millionen ausländische Staatsbürger mit rechtmäßigem Wohnsitz in Italien, das sind 8,7 Prozent der Gesamtbevölkerung. Damit liegt das Land bei den absoluten Zahlen an dritter Stelle in der EU, hinter Deutschland und Großbritannien. Den größten Anteil von Einwanderern, fast ein Viertel, stellen Rumänen, gefolgt von Albanern und Marokkanern. Auch wenn der Rückgang der ausländischen Geburtenrate (-3,7 Prozent 2018) jener der einheimischen Bevölkerung immer ähnlicher wird, tragen Einwanderer nach wie vor zur demografischen Stabilität Italiens bei.

Während der Anteil arbeitssuchender Zuwanderer laut dem Bericht rückläufig ist, stieg die Zahl der Menschen, die Asyl oder Schutz suchten. Erstmals bildeten Muslime mit 1,58 Millionen die größte Religionsgruppe unter den Ausländern in Italien, gefolgt von orthodoxen Christen (1,56 Mio.). 977.000 Ausländer in Italien sind Katholiken und 183.000 Protestanten; stark gestiegen ist der Statistik zufolge die Zahl der religionslosen Einwanderer – auf gut 500.000.

Der Anteil ausländischer Gefängnisinsassen ist mit einem Drittel relativ stabil; zumeist geht es um Eigentumsdelikte. Der Bericht betont jedoch “den zunehmend weit verbreiteten Charakter ausländischer krimineller Organisationen, die in Italien tätig sind”, wie die nigerianische Mafia. Andererseits “nehmen die Verbrechen der Diskriminierung und des ethnischen, nationalen, rassischen und religiösen Hasses zu”.

(KNA - tktmr-89-00179)
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