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Imam Idriz: Islam kann Demokratie in Deutschland stärken

07. November 2024
Demokratie, Dialog, Evangelische Kirche, Imam
Symbolbild https://pixabay.com/de/photos/kirche-architektur-reise-religion-3216336/

Ein islamischer Geistlicher spricht in einer evangelischen Kirche. Er wirbt für Zusammenstehen von Religionsvertretern gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Und für eine gemeinsame Erklärung zum Nahostkonflikt.

München (KNA) Der Penzberger Imam Benjamin Idriz hat die Politik in Deutschland aufgefordert, “konstruktive muslimische Kräfte” stärker zu unterstützen. Der Islam habe mit seinen spirituellen Wurzeln und sozialen Werten das Potenzial, “das Gemeinwohl in Deutschland zu bereichern und die Demokratie zu stärken”, sagte Idriz am Sonntag in der evangelischen Erlöserkirche in München. Es liege an der Politik,
diese Chance zu erkennen. Muslimische Bürgerinnen und Bürger seien zudem auch ein Wählerpotenzial.

Der Imam rief die Gesellschaft dazu auf, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit gemeinsam zu bekämpfen. Dies seien alles “verbrecherische Haltungen”, die nicht toleriert werden dürften.

Idriz warb in diesem Zusammenhang für eine gemeinsame Erklärung führender deutscher Religionsvertreter zum Nahostkonflikt. Sie sollten einmütig für die Freilassung aller Geiseln, den Stopp des Krieges, die sofortige Bereitstellung humanitärer Hilfe und eine Zweistaatenlösung plädieren. Frieden, Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit seien “die Grundwerte unserer Religionen”.

Der Imam kündigte dazu in Kürze einen Brief an den katholischen Münchner Kardinal Reinhard Marx, den bayerischen evangelischen Landesbischof Christian Kopp, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, sowie den Präsidenten der Europäischen Rabbinerkonferenz, Pinchas Goldschmidt, an. “Eine vereinte Stimme aller Religionen gegen jede Form von Hass ist in der heutigen Zeit von entscheidender Bedeutung.” Und: “Genau diese Stimme ist es, die die Mehrheit der Menschen in unserem Land hören möchte.”

Der islamische Geistliche fügte hinzu, Gewalt, Terror, Krieg oder Vergeltung dürften nicht im Stillen gutgeheißen werden. Wenn Religionsvertreter Leid und Unrecht nicht offen verurteilten, “verlieren ihre Worte über Frieden und Menschenrechte an Gewicht.” – Idriz äußerte sich bei einer sogenannten Kanzelrede auf Einladung der Evangelischen Akademie Tutzing.

© KNA

Bild: Symbolbild auf Pixabay

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