• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Buchautorin will gemeinsamen Unterricht über Werte und Glauben

23. April 2019
Christen, Deutschland, Glauben, Muslime, Werte
Bild: Pixabay

München (KNA) Julia Wöllenstein, Buchautorin und Gesamtschullehrerin, hat sich für den Verzicht auf christlichen Religionsunterricht in der Schule ausgesprochen. Einen islamischen Religionsunterricht würde sie “gar nicht erst einführen”, sagte sie im Interview der “Süddeutschen Zeitung” (Donnerstag). Es brauche vielmehr einen “gemeinsamen Unterricht, in dem alle Schüler über Glauben, Normen und Werte sprechen. Einen Unterricht, der verbindet statt zu trennen.”

Wöllensteins Buch “Von Kartoffeln und Kanaken. Warum Integration im Klassenzimmer scheitert” ist vor kurzem erschienen. Die Autorin unterrichtet an der Kasseler Carl-Schomburg-Schule und hat einen Lehrauftrag für ästhetische Bildung an der Universität Kassel. Lehrern fehle der politische Rückhalt, damit Integration gelingen könne, kritisierte sie. “Beispiel Gleichberechtigung: Würde der Staat Zuwanderern von Anfang an deutlich machen, dass bei uns alle Schüler an Klassenfahrten teilnehmen, dann müsste ich nicht ständig mit Eltern diskutieren, ob ihre Töchter mitdürfen.”

Die Trennung zwischen Staat und Religion sei “in der Schule nicht klar genug”, fügte die Autorin hinzu. Ein klares Zeichen dafür könnte ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 16 Jahren sein. Sie bekämen “mit dem Kopftuch die Verantwortung für Sexualität aufgelastet”, erklärte Wöllenstein. Die betroffenen Schülerinnen sagten ihr beispielsweise: “‘Wenn ich ohne Kopftuch rausgehe und mir dann etwas passiert, bin ich selber schuld.’ Mädchen sollten aber nicht durch Verhüllen signalisieren müssen, dass sie sexuell nicht verfügbar sind.”

Probleme bei der Integration muslimischer Schüler gebe es nicht, weil sie Muslime seien, betonte die Pädagogin weiter. Es gehe vielmehr um die “patriarchale Struktur, die in vielen muslimischen Elternhäusern noch herrscht, besonders in Familien aus arabischen Ländern, weil da die Gesellschaft so strukturiert ist.” Bisweilen gebe es indes “Schüler, die ihre Religion vor sich hertragen” und etwa andere aufforderten, kein Schweinefleisch mehr zu essen oder die andere nicht essen sehen wollten, weil sie selbst im Ramadan fasteten.

(KNA – tkolr-89-00283)

Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
  • Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
  • Wenn Religion den Krieg befeuern soll
  • CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
  • Arabische Länder verurteilen Bruch von Religionsfreiheit in Jerusalem
  • Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime – Frieden im Fokus
  • Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
31. März 2026
Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime - Frieden im Fokus
27. März 2026

Nachrichten

Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
21. Apr. 2026
Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
14. Apr. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.