• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Fast fünf Jahre Krieg im Jemen – Größte Notlage der Welt

25. März 2020
Jemen, Krieg
Eine Frau mit Kind. Foto von Rostyslav Savchyn (Unsplash).

Berlin (KNA) Die Kinderrechtsorganisation Save the Children hat vor verheerenden Folgen des Jemen-Kriegs auf die psychische Gesundheit von Kindern gewarnt. Rund die Hälfte der jemenitischen Kinder sind traurig oder depressiv, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Organisation hervorgeht. Anlass der Untersuchung war der bevorstehende fünfte Jahrestag des Kriegsausbruchs am Donnerstag. Etwa jedes fünfte Kind leide unter ständiger Angst, hieß es. „Die Kinder, mit denen wir gesprochen haben, spielen nicht mehr im Freien. Sie nässen sich ein, wenn sie Flugzeuge über sich hören“, erklärte die Deutschland-Chefin der Organisation, Susanna Krüger. „Wir können unter keinen Umständen zulassen, dass dieser Krieg gegen Kinder weitergeht.“

Eine politische Lösung aller Kriegsparteien sei nötig. Nur diese sei nachhaltig. Laut Studie sind seit Dezember 2017 in dem Krieg mindestens 2.047 Mädchen und Jungen getötet oder verstümmelt worden. Im Jemen sind demnach etwa 10,3 Millionen Kinder von Ernährungsunsicherheit betroffen, 2,1 Millionen akut unterernährt. Zudem seien in den vergangenen drei Jahren rund 1,2 Millionen Kinder an Cholera, Diphtherie oder Dengue-Fieber erkrankt. Hinzu komme ein schwaches Gesundheitssystem, das dem Coronavirus kaum etwas entgegenzusetzen habe. „Wir fordern deshalb dringend Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung“, sagte Krüger.

Regierungen mit Einfluss auf die Konfliktparteien müssten Druck ausüben, um diese an den Verhandlungstisch zu bringen. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) verurteilte den Einsatz von Waffen und Landminen in dem Bürgerkriegsland. Die bewaffnete Gewalt habe dazu geführt, dass 80 Prozent der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen seien, sagte der HI-Einsatzleiter im Nahen Osten, Thomas Hugonnier. Inzwischen herrsche im Jemen die größte humanitäre Notlage der Welt. Zudem werde die Verseuchung des Landes mit sogenannten Kriegsresten als sehr hoch eingeschätzt: Selbst nach einem Ende des Kriegs würden noch über Jahrzehnte Unfälle mit Landminen und anderen explosiven Körpern drohen, so Hugonnier.

© KNA. Alle Rechte vorbehalten.
Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Ramadan und Fastenzeit beginnen diesmal fast am selben Tag – Glücksfall für den Dialog zwischen Christen und Muslimen
  • Papst Leo XIV. verurteilt Terror in Nigeria
  • Das Ereignis des Koran – ist erschienen – CIBEDO Schriftenreihe Nr. 8
  • Wahl des neuen Bischofskonferenz-Vorsitzenden am 24. Februar
  • Gericht: Kopftuch-Verbot für Flughafenpersonal unbegründet
  • Treffen im Vatikan nährt Gerüchte über Papstreise nach Afrika
  • Hilfswerk: EU muss Religionsfreiheit in Indien einfordern

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 4/2025 – ist erschienen
16. Dez. 2025
Tag der Religionen in Hamburg
19. Nov. 2025

Nachrichten

Papst Leo XIV. verurteilt Terror in Nigeria
10. Feb. 2026
Das Ereignis des Koran - ist erschienen - CIBEDO Schriftenreihe Nr. 8
05. Feb. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.