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Palästinensische Christen fordern mehr Hilfen gegen Siedlergewalt

20. Januar 2026
https://pixabay.com/de/photos/stacheldraht-jerusalem-israel-2446112/

Taibeh ist das letzte palästinensische rein christliche Dorf. Aber auch hier hält die Abwanderung an. Seine Bewohner hoffen auf internationale Unterstützung gegen Israel, vor allem gegen die zunehmende Gewalt radikaler Siedler.

Taibeh (KNA) Die Bewohner von Taibeh, dem letzten christlich-palästinensischen Dorf im besetzten Westjordanland, fordern mehr internationale Hilfe. “Wir brauchen eure moralische, physische und diplomatische Unterstützung gegen die israelische Besatzung und die Gewalt extremistischer israelischer Siedler”, sagten Vertreter der lateinischen Pfarrei am Sonntag bei einem Treffen mit einer internationalen
Bischofsgruppe.

Nach der Sonntagsmesse berichteten Gemeindemitglieder den Bischöfen von der zunehmend schwierigen Lage in Taibeh sowie im Heiligen Land allgemein. Als Hauptsorge bezeichneten sie die anhaltende Abwanderung von Christen.

Diese Entwicklung werde verstärkt durch die israelische Besatzung, die Gewalt radikaler Siedler, die schwierige Wirtschaftslage und die hohe Arbeitslosigkeit sowie durch die instabile und unsichere politische Lage. “Ihr müsst handeln. Ihr müsst alle eure Kanäle dazu nutzen, mehr Druck auf Israel auszuüben, damit diese Situation aufhört”, forderten mehrere Gemeindemitglieder.

Gegenwärtig leben in Taibeh nach Angaben des lateinischen Pfarrers Baschar Fawadleh weniger als 1.200 Menschen. Die Kirche engagiere sich durch die Schaung von Arbeitsplätzen und den Bau von Wohnraum für den Erhalt der christlichen Präsenz in dem Dorf. Ein Haus in Taibeh bedeute mehr als nur ein paar Wände”, hieß es bei der Präsentation der Kirchenprojekte: “Es ist die Entscheidung, zu bleiben, eine Brücke zwischen der Zukunft und dem Land.”

Anschliessend trafen sich die Bischöfe mit dem emeritierten Lateinischen Patriarchen Michel Sabbah, der Israel zu einer neuen Haltung im Nahostkonikt aufrief. Entweder werde sich Israel auf eine Zweistaatenlösung besinnen und ein Existenzrecht der Palästinenser im Heiligen Land anerkennen, oder das Land werde keine Zukunft in der Region haben, so der 92-jährige palästinensische Geistliche.

Auf dem Programm der Bischofsgruppe standen ferner ein Besuch im christlichen Altenheim Taibehs sowie in der historischen Georgskirche. Der Besuch in Taibeh sei wichtig, um in den jeweiligen Ländern mehr Öffentlichkeit und Bewusstsein für die schwierige Lage in den palästinensischen Gebieten zu schaffen, sagte der deutsche Vertreter, der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Im Schatten des Gazakrieges habe sich die Situation dort “durch Bedrängnis und Angriffe durch radikale israelische Siedler” zugespitzt – nicht nur in Taibeh, sondern auch in vielen muslimischen Dörfern in der Umgebung. Bentz, der das christliche Dorf jetzt innerhalb eines Jahres zum dritten Mal besuchte, zeigte sich entsetzt von der Verschärfung der Lage, aber auch beeindruckt von dem Engagement, mit dem versucht werde, die christliche Präsenz stark zu halten”.

Zwölf aktive und emeritierte Bischöfe aus verschiedenen Ländern Europas, aus Kanada und den USA halten sich noch bis Mittwoch zum 25. Solidaritätsbesuch im Heiligen Land auf. Aus Deutschland nimmt Bentz als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz teil.

Die Bischofstreffen finden seit 1998 jeweils im Januar im Auftrag des Heiligen Stuhls und auf Einladung der katholischen Bischöfe des Heiligen Landes statt. Sie sollen Christen und Kirchen im Heiligen Land in ihrem Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Verständigung zwischen den Völkern und Religionsgemeinschaften” stärken und die Verbindung der Weltkirche mit ihnen festigen.

© KNA

Bild von RJA1988 auf Pixabay

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