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Caritas: Schnellere Rückführung nach Marokko löst Problem nicht

02. März 2016
Caritas, Flüchtlinge, Marokko

Köln (KNA) Eine schnellere Rückführung von Flüchtlingen aus den Maghreb-Staaten wäre nach Einschätzung von Caritas International ein “sehr kleines Puzzleteil” in der Migrationsfrage. “Das wird die Probleme, die wir im Moment in Deutschland haben und die Fragen, vor denen wir stehen, nicht wesentlich beeinflussen”, sagte der Referatsleiter für Afrika und Nahost bei Caritas International, Christoph Klitsch-Ott, am Dienstag dem Kölner domradio.

Im vergangenen Jahr seien etwa 1,1 Millionen Menschen nach Deutschland gekommen, davon rund 10.000 Marokkaner, sagte Klitsch-Ott mit Blick auf den Besuch von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) in dem nordafrikanischen Königreich. Mit der dortigen Regierung hatte der Minister über eine vereinfachte Rückführung abgelehnter Asylbewerber aus Deutschland verhandelt. Marokko war die erste Station der dreitägigen Maghreb-Reise, die noch Algerien und Tunesien umfasst.

Weiter sagte Klitsch-Ott, er halte Einstufungen in sichere Herkunftsländer für “fragwürdig”. Natürlich könne man etwa in Marokko als “normaler Mensch” seinem Beruf nachgehen, ein Haus bauen und eine Familie gründen. Aber schon früher seien in Deutschland drei bis vier Prozent der Asylanträge aus Marokko anerkannt worden. “Wer sich politisch richtig exponiert, sich beispielsweise im Westsahara-Konflikt engagiert oder sich für gleichgeschlechtliche Beziehungen und Ehen einsetzt, der ist in Marokko natürlich verfolgt und von langjährigen Haftstrafen bedroht”, so der Entwicklungs-Experte.

Ausgangspunkt der Regierungsgespräche seien wirtschaftliche Interessen, um eine Zusammenarbeit mit Marokko nicht zu gefährden, so der Caritas-Referatsleiter. Außerdem wolle das Land nicht, dass seine Bürger in Europa Probleme bekämen. “Denn wichtig für Marokko sind vor allem die Rücküberweisungen. Die Auslandsmarokkaner schicken circa sechs Milliarden Euro im Jahr zurück nach Marokko. Das ist mehr als Marokko mit dem Tourismus verdient”, betonte Klitsch-Ott.

(KNA – qknkl-89-00082)

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