• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Kirchen in Niedersachsen für Staatsverträge mit Muslimen

28. April 2016
Staatsverträge mit Muslimen

Hannover (KNA) Die beiden großen Kirchen in Niedersachsen haben sich für Weiterverhandlungen der rot-grünen Landesregierung mit den islamischen Verbänden zum Staatsvertrag ausgesprochen. “Es wäre schade, wenn der Vertragsabschluss aufgrund des Personalwechsels an der Spitze des Landesverbandes der Muslime, Schura, scheitern würde”, sagte der Leiter des Katholischen Büros, Felix Bernard, am Mittwoch in Hannover der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Er erwarte von dem Landesverband auch unter neuer Führung, dass er “zum ausgehandelten Vertrag steht”, betonte Bernard.

Auch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers hält an ihrem Votum für den Abschluss der Staatsverträge mit den muslimischen Gemeinschaften fest. Sie befürworte, “unabhängig von den Personen”, die “Abschlüsse von Verträgen zwischen der Landesregierung und den muslimischen Verbänden in Niedersachsen”, sagte Pressesprecher Johannes Neukirch.

Die “Nordwest-Zeitung” (Mittwoch) hatte berichtet, dass Niedersachsens Landesregierung den geplanten Staatsvertrag mit drei Muslim-Verbänden – Schura, DITIB und Aleviten – vorerst auf Eis legen wolle. Anlass sei ein Führungswechsel bei Schura vom bisherigen Vorsitzenden Avni Altiner, einem engen Duz-Freund von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), hin zu Recep Bilgen. Bilgen kommt von Milli Görüs, einer Vereinigung, die wegen islamistischer und antisemitischer Tendenzen über Jahre vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Sie zählt rund 2.600 Mitglieder in Niedersachsen. “Wir bedauern in der Tat die Abwahl von Herrn Altiner, der sich bei uns und parteiübergreifend Vertrauen erarbeitet hat”, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen (SPD) der KNA. “Das ist kein Misstrauensvotum gegenüber dem Neuen.” Aber man müsse nun “zunächst in Ruhe prüfen, wie sich der Landesverband unter der neuen Führung darstellen wird.” Sie rechne nicht mit einer kurzfristigen Unterzeichnung. Dass nun nur Verträge mit DITIB und den Aleviten abgeschlossen würden, sei “nicht realistisch”, so Pörksen.

Der neue Schura-Chef gilt nach Angaben der “Nordwest-Zeitung” als “Hardliner” und seine Wahl am letzten Wochenende als “regelrechter Putsch” konservativer Muslime. Die Unterzeichnung eines Islamvertrags werde damit eher unwahrscheinlich.

Bernard betonte, grundsätzlich halte er es für wesentlich, wenn der Vertrag “nicht durchgedrückt, sondern von allen Fraktionen mitgetragen wird”. Das hieße, eventuell auch Verbesserungsvorschläge einzuarbeiten. CDU und FDP haben schon lange Bedenken gegen den Vertrag in seiner bisher geplanten Form und fordern eine Nachbesserung des Entwurfs sowie Neuverhandlungen. Neukirch sagte, es gelte nach wie vor das Wort von Landesbischof Ralf Meister, dass es bei aller noch nötigen Diskussion “möglichst bald” zum Abschluss der Verträge mit den muslimischen Verbänden kommt. In Niedersachsen leben rund 300.000 Muslime. Die Unterzeichnung des Vertrages war ursprünglich für den Sommer angestrebt.

(KNA – qkomr-89-00091)

Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
  • Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
  • Wenn Religion den Krieg befeuern soll
  • CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
  • Arabische Länder verurteilen Bruch von Religionsfreiheit in Jerusalem
  • Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime – Frieden im Fokus
  • Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
31. März 2026
Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime - Frieden im Fokus
27. März 2026

Nachrichten

Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
21. Apr. 2026
Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
14. Apr. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.