• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Schröter: Debatte um Gewalt von Muslimen nicht tabuisieren

13. Juni 2018
Gewalt, Muslime, Susanne Schröter

Frankfurt (KNA) Die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter warnt in der Debatte um sexuelle Gewalt durch muslimische Migranten vor “Denk- und Sprechtabus”. Es dürfe nicht jeder, der einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen und der Kultur und Religion der Täter ausspreche, pauschal unter Rassismusverdacht gestellt werden, schreibt Schröter in einem Gastbeitrag für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Dienstag). Vielmehr gebe es in islamischen Ländern eine “unheilvolle Synthese” von Religion und frauenverachtender Kultur, die zu einem dramatischen Ausmaß von Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum geführt habe. “Durch Migration und Flucht gelangen diese patriarchalischen Normen auch nach Deutschland.”

Die sexuellen Gewalttaten seit Beginn der Flüchtlingskrise sprengen nach Schröters Worten das

Maß des bisher Gekannten. Doch, so die Frankfurter Islamwissenschaftlerin: “Eine Benennung der Herkunft der Täter, eine Bezugnahme auf eventuelle Gewalt legitimierende kulturelle oder religiöse Normen sollten mit aller Macht verhindert werden.” Übergriffe gegen Frauen von Männern aus bestimmten Regionen der Erde seien aber kein Einzelfall mehr, den man mit der lapidaren Erklärung abtun könne, solche Verbrechen gebe es in jeder Gesellschaft. In diesem Zusammenhang kritisiert Schröter insbesondere Frauen, die sich selbst als Feministinnen bezeichneten, das Leid der Opfer aber herunterspielten.

“Der Rassismusvorwurf funktioniert als ultimative Einschüchterungswaffe bei vielen, die keine Rassisten sind und nicht für solche gehalten werden wollen.” Wer die Thematisierung von frauenfeindlichen Normen in islamischen Kulturen jedoch sofort als rassistisch diskreditiere, stärke rechte Populisten und trage nicht zur Lösung der Probleme in Deutschland bei.

Susanne Schröter lehrt Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.

(KNA – skqlm-89-00003)

Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
  • Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
  • Wenn Religion den Krieg befeuern soll
  • CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
  • Arabische Länder verurteilen Bruch von Religionsfreiheit in Jerusalem
  • Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime – Frieden im Fokus
  • Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

CIBEDO-Beiträge 1/2026 sind erschienen
31. März 2026
Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime - Frieden im Fokus
27. März 2026

Nachrichten

Papst Leo XIV. in Kamerun: Appelle gegen Krieg und Ausplünderung
21. Apr. 2026
Bischof Meier: Radikaler Islam in Bosnien nicht auf dem Vormarsch
14. Apr. 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.