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Laschet erteilt Kölner Moschee-Eröffnung mit Erdogan eine Absage

20. September 2018
CDU, Köln, Laschtet, Moschee

Düsseldorf (KNA) Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nimmt nicht an der offiziellen Eröffnung der Kölner Moschee mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan teil. Regierungssprecher Christian Wiermer trat am Mittwoch in Düsseldorf Ankündigungen entgegen, die gemeinsame Moscheeeröffnung sei fest geplanter Programmteil von Erdogans zweitägigem Staats-besuch in Deutschland am letzten September-Wochenende. Zwar sei Laschet bereit für einen offe-nen und auch kritischen internationalen Austausch, hieß es. “Eine gemeinsame Eröffnung der Kölner Ditib-Moschee erscheint dazu nicht der geeignete Ort zu sein. Dafür steht der Ministerpräsident nicht zur Verfügung.”

Erdogan will am 29. September die große Moschee des türkisch-islamischen Verbands Ditib in Köln eröffnen. Das hatte die Organisation am Dienstagabend bekanntgegeben. Die Moschee ist bereits seit Sommer vergangenen Jahres in Betrieb. Die angegliederte Deutschland-Zentrale der Ditib gilt Kritikern als verlängerter Arm der türkischen Religionsbehörde Diyanet.

Die NRW-Staatskanzlei betonte, ein Besuch müsse die Gelegenheit zum Austausch unterschiedli-cher Ansichten geben. Mit Blick auf die große Zahl türkeistämmiger Menschen in Nordrhein-Westfalen hätten auch die Themen Religionsfreiheit und das friedliche Zusammenleben der Kulturen im Zentrum des Besuchs zu stehen. “Daran sollte sich auch das Programm orientieren, dessen De-tails nicht vorliegen”, hieß es. Weiter unterstreicht die Staatskanzlei, dass jeder Staatsgast des Bundespräsidenten, der auch Nordrhein-Westfalen besuchen will, auch vom Ministerpräsidenten proto-kollarisch empfangen werde.
Der türkische Präsident wird bei seinem Staatsbesuch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen. Erdo-gan steht wegen seiner autoritären Führung in der Kritik. Auch die Ditib ist umstritten – unter anderem wegen Vorwürfen, Erdogan-Gegner bespitzelt zu haben.

Der Dialog zwischen der Landesregierung und Ditib liegt seit Monaten auf Eis. Wie die Staatskanzlei auf Anfrage mitteilte, hat Düsseldorf seit 2016 keine Ditib-Projekte mehr gefördert. Auch bei der Sa-lafismus-Prävention finde keine Kooperation mehr statt. In den Haftanstalten in NRW seien kaum noch Imame tätig, da sie eine “erweiterte Sicherheitsüberprüfung” verweigerten. Im Beirat für den islamischen Religionsunterricht lasse die Ditib ihren Sitz seit Februar 2017 nach einer Aufforderung durch die Landesregierung ruhen.

Die von den deutschen Architekten Gottfried und Paul Böhm geplante Großmoschee gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Moscheebauten in Westeuropa. Das Herzstück der Anlage mit großzü-gigen Freitreppen ist der 36 Meter hohe und rund 1.200 Besucher fassende Kuppelsaal. Die beiden Minarette bringen es auf 55 Meter. Der Grundstein zur Moschee wurde 2009 gelegt. Zahlreiche Kon-flikte sorgten dafür, dass sie erst 2017 offiziell in Betrieb genommen wurde.
In NRW leben nach Schätzungen der Landesregierung mehr als 1,5 Millionen Muslime. Dies ist die zweitgrößte religiöse Gruppe hinter den Christen.

(KNA – sktlt-89-00147)

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