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Politikwissenschaftlerin Manea: Politischen Islam bekämpfen

26. April 2018
Elham Manea, Politischer Islam

Augsburg (KNA) Die Schweizer Politikwissenschaftlerin Elham Manea fordert eine konsequente Haltung gegen den politischen Islam in Europa. “Wer nicht liest, was die Anführer dieser Bewegung schreiben, kann leicht sagen, sie wären ‘gemäßigt’ oder einfach nur konservative Fromme, die ihre Religion ernst nehmen. Dabei haben wir es mit einer rechtsextremen religiösen Bewegung zu tun”, sagte Manea in einem am Mittwoch vorab verbreiteten Interview der “Neuen Bildpost/Katholischen SonntagsZeitung”. Beide Blätter erscheinen im Augsburger Sankt Ulrich Verlag.

Manea forderte in diesem Zusammenhang auch eine Abkehr von der Zusammenarbeit mit den konservativen Islamverbänden, etwa in der Deutschen Islamkonferenz. Diese verweigerten sich in Wahrheit der Integration und versuchten sie zu hintertreiben. Der Staat könne religiösen Fundamentalismus nicht bekämpfen, indem er exakt mit jenen Gruppen kooperiere, die diese Ideologie verträten. Dank einer falsch verstandenen Toleranz und der Politik des Multikulturalismus sei die Scharia in Europa bereits teilweise Realität in geschlossenen Parallelgesellschaften.

Die Muslimin mit jemenitischen Wurzeln sprach sich für ein Kopftuchverbot an Kindergärten und Schulen bis zum Mündigkeitsalter aus. Die Kopftuchfrage sei “ein Kern des islamistischen Projekts”, Präsenz zu zeigen. “Ein Großteil der Frauen und Mädchen steht unter Druck, sich zu verhüllen. Manchen wird mit der Hölle gedroht, sollten sie sich dem Kopftuch verweigern. Viele dieser Mädchen leiden deshalb stumm.” Den jungen Frauen werde suggeriert, sie würden unverhüllt keinen Mann finden oder als unehrenhaft gelten. Auch Gruppendruck an Schulen spiele eine Rolle.

Islam und Demokratie könnten zwar harmonieren. Doch dafür müsse der Islam Religion und Staat trennen und den Glauben auf die individuelle Privatsphäre beschränken. “Probleme entstehen, wenn Religion die politische und soziale Ordnung bestimmen will”, so Manea.

Die Politikwissenschaftlerin lehrt an der Universität Zürich und gehört dem “Forum für einen fortschrittlichen Islam” an. Jüngst erschien ihr Buch “Der alltägliche Islamismus – Terror beginnt, wo wir ihn zulassen”.

(KNA – skomp-89-00198)

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