• Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Anfahrt
ENFRARABESITTU

So erreichen Sie uns: +49 69 726491

Facebook
  • CIBEDO
    • Aktuelles
    • Geschichte
    • Aufgaben
    • Mitarbeiter
    • Weiteres über CIBEDO
      • Presse / Medien
      • Flyer
      • Unser Logo
  • Aktuelle Meldungen
  • Bibliothek
    • Online Katalog
  • Informationen
    • CIBEDO Newsletter
    • CIBEDO-Publikationen
      • CIBEDO-Beiträge
      • CIBEDO-Schriftenreihe
      • Archiv CIBEDO-Beiträge
      • Archiv CIBEDO-Texte
      • Archiv CIBEDO-Dokumentationen
      • Literaturhinweise
    • Kirchliche Dokumente
    • Institutionen im Dialog
    • Weitere Materialien & Informationen
      • Häufige Fragen zum Dialog
      • Weitere wichtige Themen
      • Was ist…? – Stichworte zu Islam & Dialog
    • Links
  • Veranstaltungen
    • Kalender
    • Dialogempfang (25. März 2022)
    • 40 Jahre CIBEDO
    • Dialogempfang (29. März 2019)
    • Kurse & Tagungen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Anfahrt

Hindus gewinnen historischen Moscheeprozess

12. November 2019
Hindus, Moscheeprozess, Neu Delhi
Bild: Pixabay

Neu Delhi (KNA) Indiens oberstes Gericht hat den Hindus in einem historischen Urteil das alleinige Recht an einem Grundstück zugesprochen, auf dem bis zur gewaltsamen Zerstörung durch Hinduextremisten eine Moschee stand. Das Gericht habe in seinem am Samstag verkündeten einstimmigen Urteil jedoch auch den Staat angewiesen, den Muslimen zum Neubau ihrer Moschee im nordindischen Ayodhya ein adäquates Stück Land zur Verfügung zu stellen, berichten indische Medien.

Die Babri Moschee aus dem 16. Jahrhundert wurde 1992 zerstört. Bei den gewaltsamen Ausschreitungen von Hinduextremisten gegen Muslime und ihre Moschee kamen mehr als 2.000 Menschen ums Leben. Politische Beobachter befürchten, das Urteil könne die religiöse Polarisierung in Indien weiter verschärfen.

Nach hinduistischer Überlieferung wurde vor 900.000 Jahren in Ayodhya der Gott Rama geboren. Der islamische Mogulkaiser Babur habe dann 1528 die Moschee anstelle eines uralten RamaTempels errichten lassen. Die Geschichte von Rama, der nach den Lehren im Hinduismus als die siebte Inkarnation von Vishnu gilt, ist in dem weltberühmten indischen Heldenepos Ramayana überliefert.

Seit der Machtübernahme von Premierminister Narendra Modi und seiner hindunationalistischen Indischen Volkspartei (BJP) hat die Verfolgung von Muslimen wie auch Christen im Land sprunghaft zugenommen. Die Hinduextremisten und die BJP streben einen hinduistischen Gottesstaat an, in dem “ausländische Religionen” wie der Islam und das Christentum keinen Platz haben.

Schon in den Tagen vor der Urteilsverkündung waren in ganz Indien zur Verhinderung von Ausschreitungen die Sicherheitsmaßnahmen drastisch verschärft worden. Modi hatte an die Bevölkerung appelliert, das Urteil, gleich wie es ausfalle, zu respektieren und Ruhe zu bewahren. Vertreter aller Religionen riefen vor der Urteilsverkündung zu Gebeten für Frieden und Gewaltlosigkeit auf.

© KNA. Alle Rechte vorbehalten. (KNA - tllkt-89-00001)
Über den Autor
Teilen

Aktuelle Nachrichten

  • Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase
  • Islamisches Fest des Fastenbrechens beginnt an diesem Freitag
  • Wissenschaftlerin: Respekt zwischen Religionen kann Vorbild sein
  • Generalaudienz des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog bei Papst Leo XIV
  • Neue Handreichung – Frühjahrs-Vollversammlung 2026: „Dialog zwischen Christen und Muslimen – Kontinuität und Wandel“
  • Ramadan 2026
  • Fastenmonat Ramadan

Themen

AfD Antisemitismus Berlin CDU Christen Christentum Cibedo Deutsche Bischofskonferenz Deutschland Dialog Ditib Flüchtlinge Frieden Indonesien Interreligiöser Dialog interreligiöses Zusammenleben Irak Islam Islamismus Israel Jerusalem Judentum Katholisch Kirche Kopftuch Kopftuchverbot Menschenrechte Moschee Muslime Myanmar NRW Pakistan Papst Papst Franziskus Politik Ramadan Religion Religionsfreiheit Rohingya Syrien Terrorismus Türkei Vatikan Zentralrat der Muslime Ägypten

»Mit Klugheit und Liebe« (NA 2) ist die Übersetzung des Arabischen in unserem Logo und umschreibt die Haltung der katholischen Kirche im interreligiösen Dialog.

Anfahrt

CIBEDO Aktuelles

Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase
26. März 2026
Generalaudienz des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog bei Papst Leo XIV
05. März 2026

Nachrichten

Interreligiöses Friedensprojekt „Weißt du, wer ich bin?“ startet neue Projektphase
26. März 2026
Islamisches Fest des Fastenbrechens beginnt an diesem Freitag
20. März 2026
Telefon: +49 69 726491 // E-Mail: info [at] cibedo [punkt] de
Copyright © 2020 Christlich-Islamischer Dialog - CIBEDO e. V. Alle Rechte vorbehalten.